Wiener Börse (Eröffnung) - ATX mit kleinem Plus auf Rekordhoch / Vor Inflationsdaten und Banken-Zahlen aus den USA - Agrana nach Zahlen unbewegt
13.01.2026 10:12:00
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Einzelwerte erweitert.
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Am Wiener Aktienmarkt haben sich die Anleger vor
Inflationsdaten und Zahlen aus dem Bankensektor in den USA zunächst
zurückgehalten. Rund eine Stunde nach Sitzungsauftakt notierte der
Leitindex ATX 0,05 Prozent im Plus bei 5.443 Punkten. Damit baute
der Leitindex das Rekordhoch vom Vortag etwas weiter aus. Der ATX
Prime fiel um 0,03 Prozent auf 2.702 Zähler. Das europäische Umfeld
notierte nach positiven Übersee-Vorgaben ohne klare Richtung.
	
Am Nachmittag stehen in den USA die Inflationsdaten für den Dezember auf dem Programm. Insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden Drohgebärden der US-amerikanischen Regierung gegenüber der Fed dürfte den Zahlen hohe Aufmerksamkeit zukommen, schreiben die Ökonomen der Helaba in ihrem Tagesausblick. Darüber hinaus läutet die US-Großbank JPMorgan mit ihren Quartalszahlen die Berichtssaison ein.
In Wien gab es bereits Zahlen der Agrana, deren Aktienkurs unverändert blieb. Der Nahrungsmittelkonzern hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2025/26 wegen niedrigerer Zuckerpreise sowie der Schließung von zwei Zuckerfabriken wie erwartet einen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Den Jahresausblick bestätigte das Unternehmen. Auch wenn die Zahlen leicht über ihren Schätzungen gelegen hätten, würde der Bericht weitere Belege für die erheblichen Herausforderungen liefern, denen das Unternehmen derzeit gegenüberstehe, kommentierte Analystin Vladimira Urbankova von der Erste Group.
Auftrieb gaben dem Leitindex die schwer gewichteten Bankwerte Erste Group und BAWAG mit Kursgewinnen von jeweils rund einem Prozent. Um je 1,4 Prozent hinab ging es hingegen für die Versorgeraktien Verbund und EVN. Noch schwächer zeigten sich Aktien aus der Bau- und Grundstoffbranche, im Einklang mit einem schwachen europäischen Sektortrend. voestalpine, Wienerberger und Strabag büßten jeweils rund zwei Prozent ein.
spa/moe
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Autor:  - APA/spa/moe
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