| ROUNDUP 2/Blitzeis: Betrieb auf Airport Wien zeitweise eingestellt |
| 13.01.2026 13:39:00 |
(Aktualisierung: Airports Budapest und Bratislava wieder offen)
WIEN (dpa-AFX) - Blitzeis hat den Betrieb auf dem Flughafen Wien
zeitweise lahmgelegt. Rund 140 Flüge seien in irgendeiner Form davon
betroffen gewesen, sagte ein Flughafensprecher der Deutschen
Presse-Agentur. Flüge seien abgesagt oder umgeleitet worden, andere
Maschinen seien erst mit Verzögerung gestartet. Gegen Mittag wurde
der Betrieb schrittweise wieder aufgenommen, wie der Sprecher weiter
sagte. Bis sich der Flugbetrieb wieder völlig normalisiere, werde es
wohl bis Mittwoch dauern.
In der Nacht war in Wien leichter Schneefall erst in Schneeregen und
dann in Regen übergegangen. Der Niederschlag gefror auf den
eiskalten Böden immer wieder neu. Trotz des Einsatzes der
Räumfahrzeuge war kein Flugbetrieb möglich.
Auch die nahe gelegenen Flughäfen Bratislava und Budapest mussten
wetterbedingt zeitweise gesperrt werden. Der nur rund 50 Kilometer
von Wien entfernte Airport der slowakischen Hauptstadt Bratislava
konnte deshalb anders als sonst nicht als Ausweichmöglichkeit für
Wien dienen. Kurz nach Mittag wurde der Flugbetrieb in Bratislava
wieder aufgenommen. Weitere Verspätungen schloss der Flughafen aber
auch für den Nachmittag nicht aus. Flüge zum Beispiel nach Basel und
London waren zuvor storniert worden.
Start- und Landebahnen frieren immer wieder zu
In Ungarns Hauptstadt Budapest machten vereiste Start- und
Landebahnen Probleme, sowie heftiger Schneefall und Hagelschlag, wie
die Betreibergesellschaft des internationalen
Ferenc-Liszt-Flughafens mitteilte. Am frühen Nachmittag wurde der
Betrieb nach drei Stunden Pause wieder aufgenommen. Zuvor waren die
Pisten auch nach der Enteisung immer wieder zugefroren.
Es kam wegen der Glätte auch zu einem Unfall: Ein Frachtflugzeug vom
Typ Boeing 777F der Gesellschaft Ethiopian Cargo geriet auf dem Weg
zu seinem Parkplatz ins Schleudern, kam von der Piste ab und rollte
in die angrenzende Rasenfläche. Es musste mit Schleppfahrzeugen von
dort weggezogen werden. Über weitere Schäden wurde zunächst nichts
bekannt./mrd/DP/stk
AXC0178 2026-01-13/13:39
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Autor: - dpa-AFX
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