| KTM AG baut 500 Beschäftigte ab / Im Zuge der Neuausrichtung nach Insolvenz - Angestellte und mittleres Management betroffen - Zwei Drittel der Stellen fallen in Österreich weg |
| 14.01.2026 08:38:00 |
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Neufassung mit Details und Stellungnahme von Landesrat Achleitner
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Die KTM AG führt ihre
Neuausrichtung fort und baut dazu rund 500 Beschäftigte, zwei
Drittel davon in Österreich, ab. Hauptsächlich seien Angestellte und
das mittlere Management betroffen, teilte Firmenmutter Bajaj
Mobility AG (vormals Pierer Mobility AG) Dienstagabend mit. Die
Frühwarnmeldungen werden beim AMS eingebracht. Für Betroffene steht
eine Stiftung für die Automotive-Branche, die vom Land
Oberösterreich und AMS finanziert wird, mit mehr als 300 Plätzen
bereit.
Als Grund für den weiteren Stellenabbau bei dem
Motorradhersteller nannte Bajaj Mobility die "nachhaltige Stärkung
der Wettbewerbsfähigkeit durch die Senkung der Fixkosten, die
Straffung von Strukturen" sowie die Fokussierung des
Produktportfolios. "Die KTM AG setzt im Zuge eines
Effizienzprogramms schwierige, aber notwendige Maßnahmen, um nach
der Insolvenz der KTM AG Ende 2024 den erfolgreichen Neubeginn aus
dem Vorjahr 2025 fortzusetzen", hieß es in der Mitteilung. Ende 2025
habe der Personalstand 3.794 betragen. Die Entscheidung sei wichtig,
"um unsere Kosten zu senken, Strukturen zu verschlanken und das
Unternehmen damit langfristig stabil aufzustellen", wurde CEO
Gottfried Neumeister zitiert.
Eine Führungsebene entfällt komplett
"Wir reduzieren in allen Bereichen an Komplexität", so der
Firmenchef weiter. Das betreffe die Modellpalette, die IT und die
Organisation der Abteilung, "insbesondere durch die Herausnahme
einer Führungsebene". Die Maßnahmen erfolgen "mit Blick auf die
konsequente Fokussierung auf das Segment Motorcycles mit den drei
Kernmarken KTM, GASGAS und Husqvarna".
Bei der im Zuge der KTM-Insolvenz eingerichteten Stiftung für
Beschäftigte, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, stehen von den
ursprünglich 400 Plätzen noch mehr als 300 zur Verfügung, teilte
Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) am Mittwoch mit. Die
Umsetzung der vom Unternehmen angekündigten Anpassungen "ist eine
schmerzliche Nachricht für die betroffenen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Das Sicherheitsnetz soll rasch wieder eine Perspektive
geben."
ker/jog/hel
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Autor: - APA/ker/jog/hel
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