| Osteuropa bleibt auch 2026 starke Wachstumsregion / UniCredit-Analyse sieht Wachstum in CEE-Ländern von 2,0 bis 3,3 Prozent |
| 14.01.2026 11:38:00 |
Die CEE-Region bleibt wachstumsstark, auch
im Jahr 2026 dürfte sie zu den am schnellsten wachsenden in Europa
gehören. Die Bank-Austria-Mutter UniCredit prognostiziert für die
osteuropäischen Länder Wachstumsraten von 2,0 bis 3,3 Prozent -
angeführt von Polen, dem das stärkste Wachstum zugetraut wird.
Angetrieben werde die Wirtschaft in den Ländern von steigenden
Investitionen, einer starken Inlandsnachfrage und einem rascheren
Vermögensaufbau der privaten Haushalte.
Die Region dürfte damit deutlich dynamischer wachsen als die
Eurozone, für die die Analysten lediglich ein Plus beim
Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund 1 bis 1,5 Prozent erwarten. Für
Österreich ist die Wirtschaft in Zentral- und Osteuropa (CEE) ein
entscheidender Faktor, da viele große heimische Firmen stark in der
Region investiert sind.
"Der Konsum der privaten Haushalte spielt weiterhin eine
Schlüsselrolle, gestützt durch ein nach wie vor solides
Reallohnwachstum, eine nachlassende Inflation und angespannte
Arbeitsmärkte", sagte Mauro Giorgio Marrano, Senior CEE Economist
bei UniCredit laut einer Aussendung. Durch niedrigere Zinsen und
Kreditkosten werde zudem das Kreditwachstum der Privaten
angekurbelt.
Private investieren zunehmend am Kapitalmarkt
Das Finanzvermögen pro Kopf in der CEE-Region habe sich in den
letzten beiden Jahrzehnten nahezu verfünffacht. Dennoch gebe es
weiteres Aufwärtspotenzial, denn das Vermögen liege nach wie vor nur
bei rund einem Drittel des Niveaus in Westeuropa, schreibt die
UniCredit. Private in der CEE-Region würden zudem immer mehr auf den
Kapitalmärkten investieren anstatt überschüssige Ersparnisse zu
horten. Das sorge für eine bessere Diversifizierung und einen
langfristigen Aufbau von Vermögen. Auch das nachhaltige
Wirtschaftswachstum in der Region werde damit unterstützt.
Die Investitionstätigkeit werde indessen vor allem von gesunkenen
Zinssätzen, steigender Auslandsnachfrage und der schnelleren
Aufnahme von EU-Geldern gestützt. Die Auslandsnachfrage werde dabei
vor allem aus Deutschland kommen, wo das Konjunkturpaket erste
Wirkung zeigen sollte, schreibt die UniCredit.
bel/rst
ISIN IT0005239360
WEB https://www.unicreditgroup.eu
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Autor: - APA/bel/rst
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