| ROUNDUP: Citigroup, Bank of America und Wells Fargo können nicht überzeugen |
| 14.01.2026 17:01:00 |
Die US-Großbanken Citigroup
, Bank of America und Wells Fargo
haben die Anleger mit ihren Jahreszahlen nicht
begeistert. Bei der Citigroup zehrte Ende 2025 die Trennung vom
Russland-Geschäft am Gewinn, Wells Fargo enttäuschte mit
Zinsüberschuss und Gewinn, und die Bank of America konnte sich trotz
überraschend guter Zahlen dem Abwärtssog an der Börse nicht
entziehen.
Für die Aktien von Citigroup und Wells Fargo ging es zuletzt um fast
fünf Prozent abwärts. Der Kurs der Bank of America knickte um rund
zwei Prozent ein. So hatte die Trennung vom Russland-Geschäft der
Citigroup im vierten Quartal einen Gewinnrückgang eingebrockt. Dem
standen unter anderem überraschend hohe Erträge im Geschäft mit
festverzinslichen Wertpapieren, Währungen und Rohstoffen gegenüber.
Im vierten Quartal schrumpfte der Gewinn im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf knapp 2,5 Milliarden US-Dollar
(2,1 Mrd Euro), wie das Institut am Mittwoch in New York mitteilte.
Ohne die Russlandbelastung hätte der Gewinn bei 3,6 Milliarden
Dollar gelegen. Im Gesamtjahr verdiente Citi 14,3 Milliarden Dollar
und damit 13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Das Institut hatte Ende Dezember die erforderlichen Genehmigungen
erhalten, die AO Citibank zu verkaufen, die das verbliebene
Citigroup-Geschäft in Russland betreibt. Der Verkauf zog vor Steuern
einen Verlust von 1,2 Milliarden Dollar nach sich. Der Abschluss des
Verkaufs wird im ersten Halbjahr 2026 erwartet.
Citi-Chefin Jane Fraser zeigte sich mit dem Gesamtjahr zufrieden:
Das Institut habe 2025 "bedeutende Fortschritte" gemacht. Sie
bestätigte das Ziel, im laufenden Jahr eine Eigenkapitalrendite von
10 bis 11 Prozent zu erzielen und die Citigroup so für Renditen über
diesem Niveau in den folgenden Jahren zu positionieren. 2025 lag die
Eigenkapitalrendite vor Sondereffekten bei 8,8 Prozent.
Die Bank of America profitierte zum Jahresende von überraschend
hohen Zinseinnahmen. Dadurch stieg der Nettogewinn im vierten
Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 12 Prozent auf
7,6 Milliarden Dollar, wie das Institut in Charlotte (US-Bundesstaat
North Carolina) mitteilte. Auch der Aktienhandel wuchs stärker als
von Analysten erwartet.
Im Gesamtjahr lag der Nettogewinn mit 30,5 Milliarden Dollar rund 13
Prozent höher als 2024. Bankchef Brian Moynihan gab sich mit Blick
auf die US-Wirtschaft sowie das eigene Geschäft zuversichtlich:
Trotz einer Reihe von Risiken erwarte er 2026 wirtschaftliches
Wachstum.
Die Konkurrentin Wells Fargo verdiente indes weniger als gedacht,
auch weil sie mehr als 600 Millionen Dollar für ein Sparprogramm
ausgab, das ihre Kosten in Zukunft senken soll. Im vierten Quartal
fiel der Gewinn mit knapp 5,4 Milliarden Dollar zwar knapp sechs
Prozent höher aus als im Vorjahr, doch Analysten hatten sich mehr
versprochen. Im Gesamtjahr verdiente die Bank rund 21,3 Milliarden
Dollar und damit acht Prozent mehr als im Vorjahr./stw/lew/nas/jha/
ISIN US0605051046 US1729674242 US9497461015
AXC0212 2026-01-14/17:01
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Autor: - dpa-AFX
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