| Wiener Börse leichter im Frühhandel - ATX verliert 0,26 Prozent / OMV-Aktie nach Quartalszwischenbericht des Öl- und Gasunternehmens tiefer |
| 15.01.2026 10:14:00 |
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Weitere Kursveränderungen von Einzelwerten
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Der Wiener Aktienmarkt hat sich am
Donnerstagvormittag mit leichterer Tendenz präsentiert. Gegen zehn
Uhr notierte der heimische Leitindex ATX 0,26 Prozent leichter bei
5.417 Punkten. An den europäischen Leitbörsen gab es im Frühgeschäft
noch keinen klaren Richtungstrend zu sehen. In dem aktuell hohen
Kursniveau ist nach Einschätzung der Helaba-Analysten bereits sehr
viel Positives eskomptiert.
Negative Vorgaben hatte die Wall Street am Mittwochabend
geliefert, im Späthandel hatten die US-Börsen die Kursverluste aber
etwas eingegrenzt. Auf fundamentaler Ebene stehen laut
Helaba-Experten heute die zur Veröffentlichung anstehenden,
regionalen US-Industriebarometer und die Erstanträge auf
Arbeitslosenhilfe in der weltgrößten Volkswirtschaft im Fokus.
Am heimischen Aktienmarkt rückte die OMV mit ihrem präsentierten
Quartalszwischenbericht ins Blickfeld der Akteure. Der
Energiekonzern hat im vierten Quartal 2025 seine Öl- und
Gasproduktion weiter gedrosselt: Die Förderung sank laut Trading
Update im Schnitt auf 300.000 Barrel Öläquivalent pro Tag, nach
304.000 Barrel im Vorquartal. Für das Schlussquartal erwartet der
Konzern zudem nicht zahlungswirksame Wertminderungen und
Wertanpassungen von insgesamt rund 0,7 Mrd. Euro vor Steuern. Die
Quartalszahlen werden am 4. Februar veröffentlicht. Die OMV-Titel
reagierten mit minus 2,1 Prozent.
Europaweit klar in die Gewinnzone ging es mit den
Technologiewerten. In Wien legten die AT&S-Papiere 1,7 Prozent zu.
Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) übertraf mit
ihren Zahlen zum Schlussquartal 2025 die Erwartungen mit einem
starken Gewinnwachstum und sorgte damit für gute Stimmung im
Techbereich. Zudem erwartet der weltweit führende Auftragsfertiger
von Chips 2026 hohe Investitionen und zeigte sich auch optimistisch
für das erste Quartal.
Bei den schwergewichteten Banken gab es in Wien keinen klaren
Trend zu sehen. Die Titel der Erste Group traten mit minus 0,1
Prozent auf der Stelle. BAWAG-Aktionäre konnten ein Plus von 0,4
Prozent verbuchen, während sich die Titel der Raiffeisen Bank
International um 0,2 Prozent verbilligten.
ste/spa
ISIN AT0000999982
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Autor: - APA/ste/spa
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