| ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Schwerfälliger Wochenausklang |
| 16.01.2026 22:34:00 |
Die US-Aktienmärkte haben am Freitag nur wenig
bewegt geschlossen. Für etwas Unsicherheit sorgten Aussagen von
US-Präsident Donald Trump im Rennen um den Chefposten bei der
US-Notenbank Fed. Konjunkturdaten aus den USA spielten kaum eine
Rolle. Die Industrieproduktion war im Dezember stärker als erwartet
gestiegen.
Der Dow Jones Industrial endete 0,17 Prozent tiefer
bei 49.359,33 Punkten. Daraus resultierte ein Wochenverlust von 0,3
Prozent. Für den marktbreiten S&P 500 ging es am
Freitag um 0,06 Prozent auf 6.940,01 Zähler abwärts. Der von
Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 sank um 0,07
Prozent auf 25.529,26 Punkte, woraus sich ein Wochenminus von knapp
einem Prozent ergab.
Trump äußerte sich zurückhaltend zu der am Markt erwarteten
Nominierung von Kevin Hassett als Nachfolger von Notenbankchef
Jerome Powell. Er wolle seinen Wirtschaftsberater eigentlich in
dessen aktuellem Job behalten, sagte Trump bei einem Auftritt in
Washington. Hassett, der Vorsitzende des Nationalen Wirtschaftsrats
im Weißen Haus, gilt als umstritten, da er wie der US-Präsident eine
sehr lockere Geldpolitik befürwortet und damit das Risiko steigender
Inflation in Kauf nimmt.
Aus Branchensicht standen Bau- und Immobilienwerte in der
Anlegergunst ganz oben, gefolgt vom Industriesektor. Versorgeraktien
wurden hingegen mit am stärksten gemieden. Dazu trugen auch die
Papiere von Constellation Energy bei, die um knapp 10 Prozent
absackten. Händlern zufolge reagierten Anleger auf die wachsenden
regulatorischen Risiken, nachdem die jüngsten Maßnahmen der
US-Regierung zur Begrenzung der Netzauktionen Bedenken hinsichtlich
der künftigen Gewinne der Stromversorger aufkommen ließen.
Die Anteilsscheine von Mosaic standen mit einem
Abschlag von 4,5 Prozent negativ im Rampenlicht. Das Unternehmen
enttäuschte die Anleger, indem es für das vierte Quartal von einem
deutlichen Rückgang der Düngemittelnachfrage in Nordamerika
berichtete. Laut dem Experten Andrew Wong von RBC unterstreicht dies
schwache Marktbedingungen bei Düngemitteln.
Derweil setzte sich die Tendenz fort, dass viele Analysten zum
Jahresbeginn ihre Aktienfavoriten neu definieren. So geschehen bei
JPMorgan, deren Experte Stephen Tusa die Papiere des Mischkonzerns
Honeywell hochstufte und jene des Mischkonzerns 3M
abwertete. Honeywell verteuerten sich um 2,1 Prozent,
während 3M um 1,9 Prozent nachgaben.
Morgan Stanley gab im Konsumgüterbereich zwei bisher optimistische
Urteile auf, worauf hin die Aktien von Kraft Heinz
und JM Smucker um 2,9 beziehungsweise 2,6 Prozent
fielen. Analystin Megan Clapp stellte in ihrer Studie fest, dass der
US-Lebensmittelmarkt erhöhten Wettbewerbsrisiken ausgesetzt
sei./edh/nas
ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072
AXC0222 2026-01-16/22:34
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Autor: - dpa-AFX
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| Dow Jones (EOD) | 46.558,47 | -119,38 | -0,26% |
| Nasdaq 100 | 24.380,73 | -152,85 | -0,62% |
| S & P 500 (EOD) | 6.632,19 | -40,43 | -0,61% |
| SMI | 12.839,27 | -2,89 | -0,02% |
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