| Laschet: Draghis 'whatever it takes' gilt heute mehr denn je |
| 17.01.2026 18:14:00 |
Der Vorsitzende des Karlspreisdirektoriums, Armin
Laschet, sieht den diesjährigen Preisträger Mario Draghi als großen
Europäer, der 2012 "fast im Alleingang den Euro gerettet" habe.
Draghi hatte damals auf dem Höhepunkt der Euro-Krise als Präsident
der Europäischen Zentralbank gesagt, die EZB werde tun "whatever it
takes" - was immer nötig ist - um die gemeinsame Währung zu sichern.
"Sein Wort "whatever it takes" gilt heute mehr denn je", sagte
Laschet der Deutschen Presse-Agentur.
Draghi sei nicht nur ein Mann großer Verdienste in der
Vergangenheit, sondern habe auch aktuell große Bedeutung. Mit seinem
Draghi-Report zur Wettbewerbsfähigkeit Europas habe er genau die
Handlungsempfehlung vorgelegt, die Europa jetzt zur Stärkung seiner
Wettbewerbsfähigkeit benötige. "Deshalb müsste "whatever it takes"
heute ein Leitmotto für die Kommission sein", sagte der
CDU-Politiker. Die Botschaft laute: "Überwindet das Klein-klein.
"Whatever it takes" gilt jetzt für Wettbewerbsfähigkeit und
Handlungsfähigkeit Europas - setzt das um, was Mario Draghi in
seinem Bericht gefordert hat."
Amerika hat Europa mit auf den Weg gebracht
Was die USA betreffe, so sei es historisch falsch, wenn Präsident
Donald Trump sage, die Europäische Union sei gegründet worden, um
Amerika über den Tisch zu ziehen. "Das europäische Einigungswerk am
Anfang wäre ohne den Marshallplan und die Unterstützung der USA gar
nicht möglich gewesen", sagte Laschet. Auch für Trump gelte, dass er
vor allem Stärke wahrnehme, und deshalb müsse Europa wirtschaftlich
so stark sein, dass es sich nichts diktieren lassen müsse.
Der Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als wichtigste
Auszeichnung für Verdienste um die europäische Einigung./cd/DP/zb
AXC0031 2026-01-17/18:14
|
Autor: - dpa-AFX
|
| Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. |
|
|
| DAX | 25.297,13 | -55,26 | -0,22% |
| TecDax | 3.751,10 | -20,69 | -0,55% |
| MDAX | 31.899,26 | -44,34 | -0,14% |
| Dow Jones (EOD) | 49.359,33 | -83,11 | -0,17% |
| Nasdaq 100 | 25.529,26 | -17,81 | -0,07% |
| S & P 500 (EOD) | 6.940,01 | -4,46 | -0,06% |
| SMI | 13.413,59 | -62,73 | -0,47% |
|
| EUR/US$ | 1,1598 | -0,00 | -0,09% |
| EUR/Yen | 183,3690 | -0,79 | -0,43% |
| EUR/CHF | 0,9316 | -0,00 | -0,10% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8669 | -0,00 | -0,08% |
| Yen/US$ | 0,0063 | 0,00 | 0,32% |
| CHF/US$ | 1,2451 | 0,00 | 0,04% |
|
| baha Brent Indication | 63,81 | 0,49 | 0,78% |
| Gold | 4.607,71 | -1,46 | -0,03% |
| Silber | 91,04 | -0,22 | -0,25% |
| Platin | 2.318,23 | -49,55 | -2,09% |
| |
|
|