| ROUNDUP: Chamenei gibt Trump Schuld für Massenproteste im Iran |
| 17.01.2026 18:35:00 |
Irans oberster Führer Ali Chamenei macht
US-Präsident Donald Trump für die landesweiten Massenproteste
verantwortlich. Vor Anhängern in Teheran sagte der Ajatollah, Trump
habe persönlich in die Unruhen eingegriffen und die "Aufständischen"
ermutigt, weiterzumachen und keine Angst zu haben.
Der Iran betrachte den Präsidenten der Vereinigten Staaten als
schuldig, sowohl "wegen der Opfer als auch wegen der entstandenen
Schäden und wegen der Verleumdung, die dem iranischen Volk zugefügt
wurde", sagte Chamenei laut einer Übersetzung der staatlichen
Rundfunkagentur Iribnews. Amerika müsse dafür zur Verantwortung
gezogen werden.
Das US-Außenministerium teilte in der Landessprache Farsi mit, es
habe Berichte erhalten, wonach der Iran Optionen für Angriffe auf
amerikanische Stützpunkte vorbereite. "Wie Präsident Trump
wiederholt betont hat, bleiben alle Optionen auf dem Tisch", hieß es
laut Übersetzung weiter. Sollte das "Regime der Islamischen
Republik" amerikanische Einrichtungen angreifen, werde es mit einer
sehr, sehr starken Streitmacht konfrontiert. "Das haben wir bereits
zuvor gesagt und sagen es erneut: Legen Sie sich nicht mit Präsident
Trump an."
Chamenei räumte ein, dass es Tausende Tote während der Proteste
gegeben habe. Einige Menschen seien auf "unmenschliche, brutale
Weise" getötet worden. Der oberste Führer machte dafür die
"Aufständischen" verantwortlich. Iranische Aktivisten berichteten
hingegen, dass Sicherheitskräfte mit großer Gewalt gegen
Demonstrierende vorgegangen seien und Menschen gezielt mit
Kopfschüssen getötet haben sollen. Diese Angaben können nicht
unabhängig überprüft werden.
Ausgelöst wurden die Proteste im Iran Ende Dezember von einer
dramatischen Wirtschaftskrise und sehr hoher Inflation. Rasch
entwickelten sich die Demonstrationen jedoch zu politischen
Protesten gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen
Republik. Sicherheitskräfte gingen dabei gewaltsam vor. Iranische
Menschenrechtsgruppen meldeten mehr als 3.400 Tote. Genaue Zahlen
lassen sich wegen der Informationssperre kaum überprüfen./da/DP/zb
AXC0052 2026-01-17/18:35
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Autor: - dpa-AFX
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