| dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende |
| 18.01.2026 20:35:00 |
ROUNDUP/Bayer: Oberster Gerichtshof überprüft Fall im
US-Glyphosat-Streit
WASHINGTON - Bayer kann sich in den milliardenteuren
US-Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten verstärkte Hoffnung auf ein
positives Grundsatzurteil des obersten US-Gerichtes machen. Der US
Supreme Court stimmte am Freitag zu, den Fall "Durnell" zur Prüfung
anzunehmen. Die Richter müssen dann entscheiden, ob Bundesrecht zu
Warnhinweisen beim Verkauf der Unkrautvernichter - wie Bayer
argumentiert - über dem Recht von Bundesstaaten steht. Die
Bayer-Aktie gewann nachbörslich auf der Handelsplattform Tradegate
um vier Prozent. Der Dax-Konzern begrüßte die Entscheidung.
Worthington Steel hält an Führung von Klöckner fest
DÜSSELDORF - Der US-Stahlkonzern Worthington Steel will auch nach
der angestrebten Übernahme des deutschen Stahlhändlers Klöckner & Co
auf Kontinuität setzen: Das bestehende Management
soll erhalten bleiben und eine zentrale Rolle bei der Integration
spielen, erklärte Worthington-Vorstandschef Geoff Gilmore im
Gespräch mit dem "Handelsblatt". Klöckner-Chef Guido Kerkhoff solle
weiterhin eng mit Worthington zusammenarbeiten und operative Abläufe
begleiten.
ROUNDUP/Punkte stimmen, Leistung nicht: BVB staunt über sich selbst
DORTMUND - 39 Punkte - und keiner weiß, warum. So in etwa fühlen
sich die Situation und die Stimmung beim Bundesligazweiten Borussia
Dortmund nach 18 Spieltagen an. "Über die
Punkteausbeute kann man nichts sagen. Ich habe das jetzt auch noch
nie erlebt, dass man nach 18 Spielen diese Anzahl hatte", sagte
Angreifer Julian Brandt staunend nach dem mühsamen und am Ende
schmeichelhaften 3:2 (1:0) gegen den Tabellenletzten FC St. Pauli.
Netflix: Keine Änderung an Kino-Zeitfenster nach Warner-Kauf
LOS ANGELES - Netflix versucht, die Sorge zu
zerstreuen, dass die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner
Brothers die Zukunft der Filmtheater-Branche
torpedieren könnte. Der Streaming-Riese werde das Kino-Geschäft von
Warner keinen Risiken aussetzen, versicherte Co-Chef Ted Sarandos in
einem Interview der "New York Times". So werde man etwa das
bisherige Zeitfenster von etwa 45 Tagen, die Filme exklusiv in Kinos
laufen, beibehalten.
Trump will US-Großbank JP Morgan Chase verklagen
WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump will die US-Großbank JP
Morgan Chase verklagen. In den nächsten beiden Wochen
werde er die Klage einreichen, kündigte der Republikaner auf der
Plattform Truth Social an. Als Grund nannte Trump, die Bank mit
Hauptsitz in New York habe ihm nach den Protesten vom 6. Januar
"fälschlicherweise und unangemessen" das Konto gekündigt. Er legte
dafür keine Beweise vor.
Autoindustrie warnt vor Folgen von Trumps neuen Strafzöllen
BERLIN - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) sieht in den von
US-Präsident Donald Trump angekündigten neuen Strafzöllen gegen
Deutschland und andere europäische Staaten eine schwerwiegende
Belastung der transatlantischen Beziehungen. "Die Kosten durch diese
zusätzlichen Zölle wären für die deutsche sowie europäische
Industrie - in ohnehin herausfordernden Zeiten - enorm", warnte
VDA-Präsidentin Hildegard Müller.
Fast alle Marken senken CO2-Ausstoß in Deutschland deutlich
FLENSBURG - Die im vergangenen Jahr in Deutschland neu zugelassenen
Autos stoßen deutlich weniger CO2 aus als die Neuwagen des Jahres
2024. Im Schnitt sank der nominelle Wert um 11,7 Prozent auf 105,8
Gramm pro Kilometer, wie aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA)
hervorgeht. Bei vielen großen Marken lag der Rückgang sogar noch ein
Stück höher. Das gilt aber nicht für alle Marken.
ChatGPT wird künftig Werbung enthalten
SAN FRANCISCO - OpenAI wird sein Flaggschiff Produkt ChatGPT künftig
auch mit Werbung finanzieren. In den USA werde man bald Tests mit
Anzeigen starten, kündigte das KI-Start-up in San Francisco an. Die
Reklame in ChatGPT werde in der kostenlosen ChatGPT-Variante sowie
in dem neuen Einsteigertarif ChatGPT Go getestet. Teurere
Bezahl-Abos wie Plus, Pro, Business und Enterprise sollen auch in
Zukunft werbefrei bleiben.
US-Behörde warnt Piloten bei Flügen in Mexiko und Südamerika
WASHINGTON/MEXIKO-STADT - Zwei Wochen nach dem US-Militäreinsatz in
Venezuela warnt die US-Luftfahrtbehörde Piloten bei Flügen über
Mexiko sowie Teilen von Mittel- und Südamerika. Wegen
Militäraktivität und möglicher Störungen für Navigationssysteme
sollten US-Fluggesellschaften besonders vorsichtig bei Flügen in der
Region über dem Pazifischen Ozean und über dem Golf von Kalifornien
sein, hieß es in mehreren Hinweisen der Behörde.
Studie: Kein Autismus-Risiko durch Paracetamol bei Schwangeren
CHIETI - Die Einnahme von Paracetamol während der Schwangerschaft
erhöht nicht das Risiko für Autismus, ADHS oder geistige
Behinderungen - das bestätigt eine aktuelle Übersichtsarbeit.
Grundlage sei die Analyse von 43 großen, qualitativ hochwertigen
Studien, berichtet das Team im Fachjournal "The Lancet Obstetrics,
Gynecology, & Women's Health". Einbezogen wurden
Geschwistervergleiche - also Daten von Menschen, bei denen sich die
genetischen Grundlagen und Umweltfaktoren stark ähneln, die die
neurologische Entwicklung beeinflussen.
AXC0074 2026-01-18/20:35
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Autor: - dpa-AFX
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