| Wiener Börse (Eröffnung) - ATX verliert satte 1,5 Prozent / Konflikt um Grönland verdirbt die Laune - Flughafen Wien verliert nach Bekanntgabe eines zu erwartenden Passagierminus für 2026 - Trotz neuen Auftrags auch Kapsch TrafficCom mit Verlusten |
| 20.01.2026 10:44:00 |
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
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Die Wiener Börse ist am Dienstag schwach in den
Handel gestartet. Der heimische Leitindex ATX musste im frühen
Handel 1,5 Prozent auf 5.363 Punkte abgeben. Der ATX Prime verlor
ebenfalls 1,5 Prozent auf 2.661 Einheiten. Damit folgte die Wiener
Börse dem europäischen Trend. Alle wichtigen europäischen Börsen
fanden sich im Minus.
Einmal mehr kommen die negativen Impulse durch das Muskelspiel
von US-Präsident Trump, der wegen Grönland wiederum die Zollkeule
schwingt. Die Verschärfung der transatlantischen Spannungen und die
neue Zollunsicherheit nagten an der europäischen Anlagestory,
schrieb Beata Manthey, Aktienmarktstrategin der Citigroup. Es liege
nun ein Schatten über der erwarteten Gewinnbelebung europäischer
Konzerne. Die europäischen Aktiennotierungen stehen angesichts einer
erhöhten Risikoaversion unter Druck, erklären wiederum die Experten
der Helaba.
Bezüglich Einzelwerten rückten am heimischen Markt der Flughafen
Wien und Kapsch TrafficCom in den Fokus. Der Flughafen Wien hat
heute bekanntgegeben, mit einem Passagierrückgang zu rechnen. Nach
dem Rekord 2025 mit 32,6 Millionen Fluggästen prognostiziert der
Vorstand für 2026 nur noch rund 30 Millionen, wie die
Betreibergesellschaft mitteilte. Der Gewinn wird wie 2025 bei 210
Mio. Euro erwartet. Die Flughafenpapiere gaben daraufhin 0,4 Prozent
nach.
Der Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom wiederum konnte von
einem neuen Auftrag in Griechenland berichten. Die Anleger konnten
damit nicht beeindruckt werden. Kapsch TrafficCom verloren bis jetzt
starke 2,0 Prozent.
Außerdem haben Analysten der Berenberg Bank für den heimischen
Caterer Do&Co sowohl ihre Kaufempfehlung "Buy" als auch das Kursziel
von 250 Euro bestätigt. Die Do&Co-Papiere fanden sich aber wie fast
alle Aktien im ATX Prime-Segment im Minus und gaben 1,8 Prozent
nach. Einzig der Immobilienentwickler UBM konnte sich um die 0,0
Prozent halten.
Die größten Verluste verzeichneten RHI Magnesita, Strabag und
AT&S mit minus 3,9 Prozent, minus 3,3 Prozent bzw. 3,3 Prozent.
moe/ste
ISIN AT0000999982
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Autor: - APA/moe/ste
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