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| 20.01.2026 22:30:00 |
Macron warnt in Davos vor Abkehr von Regeln und Recht
Davos/Brüssel - Der französische Präsident Emmanuel Macron hat
auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos vor einer globalen
Abkehr von Regeln und internationalem Recht gewarnt. Die Welt erlebe
einen "Wandel hin zu einer Welt ohne Regeln, in der das Völkerrecht
mit Füßen getreten wird und in der das einzige Gesetz, das zu zählen
scheint, das des Stärkeren ist". Sogenannte "imperiale Ambitionen"
kehrten zurück. Mögliche US-Zölle im Streit um die Arktis-Insel
bezeichnete er als "Druckmittel".
Selenskyj: Mehr als eine Million in Kiew ohne Strom
Kiew (Kyjiw) - Nach den schweren russischen Angriffen sind dem
ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge mehr als eine
Million Verbraucher allein in Kiew ohne Strom. Mehr als 4.000
Hochhäuser in der Dreimillionenstadt seien ohne Heizung, sagte er in
seiner abendlichen Videobotschaft. Er forderte den Energieversorger
Ukrenergo, die Regierung, regionale Behörden und Stadtverwaltungen -
dabei explizit die der Hauptstadt - auf, jede Stunde an der
Energieversorgung zu arbeiten.
Selenskyj schlägt Europa Aufbau einer gemeinsamen Armee vor
Kiew (Kyjiw)/Davos - Der ukrainische Präsident Wolodymyr
Selenskyj hat die Schaffung einer gemeinsamen Armee der Ukraine und
Europas mit bis zu drei Millionen Soldaten vorgeschlagen. Er habe
das Thema angesichts der Bedrohung durch Russland bereits im
vergangenen Jahr angesprochen, sagte Selenskyj am Dienstag in einem
Online-Chat mit Journalisten. Russland plant, seine Streitkräfte bis
zum Jahr 2030 auf 2,5 Millionen Soldaten aufzustocken.
Trumps "Friedensrat" sorgt für Aufregung und Skepsis
Washington/New York - US-Präsident Donald Trumps geplanter
"Friedensrat" sorgt für Aufregung, Verwirrung und Sorge um die
internationale Nachkriegsordnung. Eine sogenannte "Charta für den
Friedensrat" wurde an diverse Regierungen weltweit verschickt.
Diplomaten lesen sie als Kampfansage an die Vereinten Nationen. Für
Donnerstag setzte Trump in Davos eine Unterzeichnungszeremonie an.
Auf die Absage von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron reagierte
er mit der Androhung hoher Zölle.
Neuer Waffenstillstand in Syrien vereinbart
Damaskus - Nach erneuten Gefechten in Nordsyrien haben sich die
Übergangsregierung und die kurdisch angeführten Syrischen
Demokratischen Kräfte (SDF) auf einen Waffenstillstand geeinigt. Das
bestätigten die SDF und das Verteidigungsministerium in Damaskus.
Laut Ministerium soll der Waffenstillstand zunächst für vier Tage
gelten. Er beginne am Dienstag um 20.00 Uhr (Ortszeit, 18.00 Uhr
MEZ). Die SDF erklärten die "volle Verpflichtung" ihrer Streitkräfte
zu der Vereinbarung.
EU-Kommission will Huawei und ZTE aus Netzen verbannen
Brüssel - Die EU-Kommission verschärft im Kampf gegen
Cyberangriffe und Spionage den Kurs gegen Technologie-Lieferanten
etwa aus China. Die Brüsseler Behörde präsentierte am Dienstag in
Straßburg ein umfassendes Gesetzespaket zur Überarbeitung des
"Cybersecurity Act". Ziel ist es, vor allem
Telekommunikations-Komponenten von Risiko-Anbietern schrittweise aus
kritischen Sektoren zu verbannen und Spionage oder gar Sabotage zu
verhindern.
UNO-Bericht: "Zeitalter globalen Wasserbankrotts" beginnt
New York/Dakar - Die Welt tritt einem UNO-Bericht zufolge in ein
"Zeitalter des globalen Wasserbankrotts" ein. Begriffe wie
"Wasserknappheit" oder "Wasserkrise" spiegelten die Realität an
vielen Orten nicht mehr wider, weil sie zeitweilige und potenziell
reversible Zustände suggerierten, hieß es von der Universität der
Vereinten Nationen in Kanada. Kennzeichnend seien inzwischen aber
unumkehrbare Verluste bei Süßwasserreserven.
Trump räumt ICE-"Fehler" ein und bedauert Renee Goods Tod
Washington - US-Präsident Donald Trump hat mögliche "Fehler" der
Einwanderungspolizei ICE eingeräumt. Der Tod der unbewaffneten
Autofahrerin Renee Nicole Good in Minneapolis vor rund zwei Wochen
sei "eine Tragödie", sagte Trump am Dienstag vor Journalisten in
Washington, ohne Good namentlich zu nennen. Seine Regierung hatte
Good als "inländische Terroristin" dargestellt.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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