| ams-Osram - Aufsichtsrat trat zu Maßnahmen zusammen / Standort in Premstätten bei Graz hat rund 1.300 Beschäftigte - ams Osram in fortgeschrittenen Gesprächen über Verkauf einzelner Geschäftsaktivitäten |
| 21.01.2026 17:23:00 |
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KORREKTUR-HINWEIS
In APA0313 vom 21.01.2026 müssen der dritte Satz im Lead und die
beiden letzten Absätze gestrichen werden. Der Titel und der
Untertitel sind neu formuliert.
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In Sachen möglicher Veränderungen der
Anteilsstruktur des Mikroelektronikkonzerns ams-Osram mit Sitz in
Premstätten bei Graz gab es am Mittwoch eine außerordentliche
Aufsichtsratssitzung (AR). Mit Ergebnissen wird laut Medienberichten
noch nicht gerechnet. Das Unternehmen will über Verkaufserlöse
Schulden abbauen.
Zu Beginn der Vorwoche war bekannt geworden, dass ams-Osram sich
zur Reduzierung seiner Schulden von Geschäftsteilen trennen wolle.
Der österreichisch-deutsche Chip- und Sensorhersteller hatte als
Reaktion auf Marktgerüchte in einer Pflichtmitteilung bestätigt,
dass man sich in fortgeschrittenen Gesprächen über den Verkauf
einzelner Geschäftsaktivitäten befinde. Die angestrebte Transaktion
sei Teil des im April 2025 angekündigten Plans zur beschleunigten
Entschuldung, hatte der Konzern mitgeteilt. Ziel seien
Verkaufserlöse von weit mehr als 500 Mio. Euro. Der Standort in
Premstätten südlich von Graz mit rund 1.300 Beschäftigten solle
dabei langfristig gesichert werden. Zum Ausgang der Gespräche könne
das Unternehmen keine Zusicherungen geben. Von Medien waren zuletzt
der Mitbewerber Infineon bzw. ein Konsortium als Interessent für
einen Anteils- oder Teilbereichsverkauf gehandelt worden.
Bestätigungen von Unternehmensseite gab es dafür bisher nicht.
EU-Förderung für Großprojekt
ams-Osram hatte im Mai 2024 bekanntgegeben, dass am Standort eine
neue Fertigungsanlage in einem Reinraum im Volumen von 588 Mio. Euro
bis 2030 geplant sei. Unterstützt werden sollte das Vorhaben durch
eine Förderung von rund 200 Mio. Euro im Rahmen des European Chips
Act (ECA). Dies sollte mittelfristig bis zu 250 Jobs schaffen. Im
Februar 2025 hatte dann die EU-Kommission einer
227-Mio.-Euro-Förderung der Republik Österreich für ams-Osram in
Premstätten bei Graz zugestimmt. Mit der Maßnahme sollte auch
Europas Sicherheit in Sachen Versorgung, Resilienz und
technologischer Autonomie bei Halbleiter-Technologien gestärkt
werden. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) hatte
dazu bereits vergangenen Samstag in der Ö1-Radiosendung "Im Journal
zu Gast" festgehalten: "Sollte die Produktion eingestellt oder
verlagert werden, wird jeder Steuereuro zurückgefordert".
pek/ha/cri
ISIN AT0000A18XM4
WEB https://ams-osram.com/
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Autor: - APA/pek/ha/cri
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