| ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Erholung nach Trumps Zoll-Kehrtwende |
| 22.01.2026 10:05:00 |
Nach drei schwachen Tagen infolge des
neuerlichen Zollschocks hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag
zur Erholung angesetzt. Denn die Drohung durch neue US-Zölle vom 1.
Februar an gegen acht europäische Länder ist nach einem Treffen des
US-Präsidenten Donald Trump mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte
wieder vom Tisch.
Am Donnerstag stieg der Dax in der ersten
Dreiviertelstunde des Handels um bis zu 1,4 Prozent auf 24.896
Punkte. Tags zuvor war er zeitweise noch bis auf fast 24.349 Punkte
gesunken und hatte seit dem Rekord der Vorwoche bei 25.507 Punkten
dabei 4,5 Prozent abgegeben.
Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte kletterte am
Donnerstag gar um 2,2 Prozent auf 31.617 Punkte und auch der
Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte über ein
Prozent zu. Er hatte nach einem Rekord in der Vorwoche zuletzt
ebenfalls deutlich korrigiert.
Trump hat mit Rutte einen Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung
über Grönland und die gesamte Arktisregion gesteckt - daher sollen
doch keine Zölle kommen. Nur wenige Stunden zuvor hatte das
EU-Parlament im Gegenzug zu Trumps Drohung noch die Ratifizierung
des Handelsdeals mit den USA gestoppt.
"Noch sind nicht viele Details zum geplanten Abkommen zwischen den
USA und der NATO bekannt", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann
von QC Partners. "Viel wichtiger ist für die Börsianer ohnehin die
Info, dass die angedrohten Zusatzzölle am 1. Februar nicht in Kraft
treten werden. Ob das Grönland-Thema damit dauerhaft zur
Zufriedenheit aller gelöst werden kann, bleibt zum jetzigen
Zeitpunkt offen. Fürs Erste feiern die Börsen aber die neue
Faktenlage."
Insbesondere Autowerte wie VW , BMW und
Mercedes reagierten mit deutlichen Gewinnen. Der
europäische Auto-Branchenindex war am Montag auf das tiefste Niveau
seit Oktober abgerutscht. VW überzeugte zudem bei der Kassenlage im
Konzernbereich Automobile. Die Aktien gewannen an der Dax-Spitze bis
zu 6 Prozent.
Bei der Deutschen Börse reagierten Anleger positiv
auf das milliardenschwere Angebot für die Fondsplattform Allfunds
. Die Aktien der Eschborner gewannen bis zu 4,5
Prozent.
Aus den Rüstungswerten zogen sich einige Anleger im Zuge der
leichten geopolitischen Entspannung zurück. Rheinmetall
, Hensoldt und Renk
gehörten zu den schwächsten Werten in Dax und MDax.
Derweil schossen Ionos im Nebenwerteindex SDax um gut
7 Prozent hoch auf das Niveau von Mitte November. Der Umbruch des
Internets, unter anderem durch agentische KI, sei eine Chance für
den Webhoster, schrieb Stephane Beyazian von der Investmentbank Oddo
BHF in seiner Empfehlung./ag/jha/
ISIN DE0008469008 EU0009658145 DE0008467416
AXC0092 2026-01-22/10:05
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Autor: - dpa-AFX
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| DAX | 24.856,47 | 295,49 | 1,20% |
| TecDax | 3.704,99 | 63,49 | 1,74% |
| MDAX | 31.687,04 | 741,74 | 2,40% |
| Dow Jones (EOD) | 49.384,01 | 306,78 | 0,63% |
| Nasdaq 100 | 25.518,35 | 191,77 | 0,76% |
| S & P 500 (EOD) | 6.913,35 | 37,73 | 0,55% |
| SMI | 13.228,40 | 71,59 | 0,54% |
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| EUR/Yen | 186,3910 | 0,17 | 0,09% |
| EUR/CHF | 0,9278 | 0,00 | 0,03% |
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| Yen/US$ | 0,0063 | 0,00 | -0,10% |
| CHF/US$ | 1,2663 | -0,00 | -0,08% |
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| baha Brent Indication | 63,87 | -0,96 | -1,48% |
| Gold | 4.833,91 | -17,58 | -0,36% |
| Silber | 93,51 | -1,18 | -1,24% |
| Platin | 2.521,45 | 19,07 | 0,76% |
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