| Aktien Frankfurt Schluss: Dax startet Erleichterungsrally |
| 22.01.2026 17:51:00 |
Nach drei schwachen Tagen infolge des
neuerlichen Zollschocks hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag
zur Erholung angesetzt. Die Drohung durch neue US-Zölle gegen acht
europäische Länder ist nach einem Treffen des US-Präsidenten Donald
Trump mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte wieder vom Tisch. Zudem
scheint auch frische Bewegung in die Friedensverhandlungen um die
Ukraine zu kommen. Vertreter der USA, der Ukraine und Russlands
wollen erneut über ein mögliches Kriegsende verhandeln.
Eine weitere positive Nachricht seien die Zweifel des Obersten
US-Gerichts an der rechtmäßigen Entlassung der Fed-Direktorin Lisa
Cook und die Betonung der Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed,
begründete Christine Romar, Europa-Chefin von CMC Markets, die
wieder positive Stimmung für Aktien.
Der Dax , der am Vormittag bis knapp unter 25.000
Punkte gestiegen war, während er am Tag zuvor noch bis auf 24.350
Punkte abgesackt war, schloss 1,20 Prozent höher auf 24.856,47
Zählern. Damit hat der deutsche Leitindex seit dem Rekordhoch Mitte
Januar bei 25.507 Punkten 2,5 Prozent abgegeben.
Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte beendete den
Handel 2,40 Prozent höher auf 31.687,04 Punkten. Auch europaweit
wurden Gewinne verzeichnet. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
gewann 1,25 Prozent auf 5.956,17 Punkte. Außerhalb
der Euroregion legten der Schweizer SMI und der britische FTSE 100
weniger deutlich zu. Jenseits des Atlantiks ging es für die
US-Börsen nach oben.
Trump und Rutte einigten sich am Rande des Wirtschaftsforums in
Davos auf einen Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über
Grönland und die gesamte Arktisregion. Details zum geplanten
Abkommen zwischen den USA und der Nato sind aber noch nicht bekannt.
"Viel wichtiger ist für die Börsianer ohnehin die Info, dass die
angedrohten Zusatzzölle am 01. Februar nicht in Kraft treten
werden", kommentierte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC
Partners. Ob das Grönland-Thema damit aber dauerhaft zur
Zufriedenheit aller gelöst werden könne, bleibe offen. Marktanalyst
Daniel Kostecki von CMC Markets ist skeptisch mit Blick auf die
Facetten militärische Sicherheit und mögliche künftige
Rohstoff-Projekte. "Europa könnte am Ende mit nichts weiter als
vagen Sicherheitszusagen dastehen, die ohnehin mit den nationalen
Interessen der USA übereinstimmen", befürchtet er./ck/he
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0243 2026-01-22/17:51
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Autor: - dpa-AFX
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| DAX | 24.856,47 | 295,49 | 1,20% |
| TecDax | 3.704,99 | 63,49 | 1,74% |
| MDAX | 31.687,04 | 741,74 | 2,40% |
| Dow Jones (EOD) | 49.384,01 | 306,78 | 0,63% |
| Nasdaq 100 | 25.518,35 | 191,77 | 0,76% |
| S & P 500 (EOD) | 6.913,35 | 37,73 | 0,55% |
| SMI | 13.228,40 | 71,59 | 0,54% |
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| EUR/US$ | 1,1749 | -0,00 | -0,05% |
| EUR/Yen | 186,3100 | 0,09 | 0,05% |
| EUR/CHF | 0,9278 | 0,00 | 0,03% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8705 | -0,00 | -0,02% |
| Yen/US$ | 0,0063 | 0,00 | -0,11% |
| CHF/US$ | 1,2663 | -0,00 | -0,08% |
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| baha Brent Indication | 63,87 | -0,96 | -1,48% |
| Gold | 4.833,91 | -17,58 | -0,36% |
| Silber | 93,51 | -1,18 | -1,24% |
| Platin | 2.521,45 | 19,07 | 0,76% |
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