| BASF enttäuscht mit größerem Gewinnrückgang als erwartet - Aktie fällt |
| 22.01.2026 19:37:00 |
Der weltgrößte Chemiekonzern BASF
hat im abgelaufenen Jahr weniger verdient als von ihm
selbst und Experten erwartet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (Ebitda) sowie Sondereinflüssen habe 2025 bei 6,6
Milliarden Euro gelegen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend
mit. Die von BASF prognostizierte Bandbreite lag bei 6,7 bis 7,1
Milliarden Euro. Zuletzt war vom Konzern noch ein Ergebnis am
unteren Ende dieser Bandbreite erwartet worden. Experten waren von
6,7 Milliarden Euro ausgegangen. Den Rückgang zu 2024, als die
Kenngröße bei 7,2 Milliarden Euro gelegen hatte, begründete BASF mit
niedrigeren Margen und negativen Währungseffekten.
Der Umsatz sank 2025 von 61,4 Milliarden Euro im Vorjahr auf 59,7
Milliarden Euro. Dies lag in etwa im Rahmen der Erwartungen von
Analysten. Während die Mengen leicht gestiegen seien, hätten
negative Währungseffekte und leicht rückläufige Verkaufspreise die
Erlösentwicklung belastet, hieß es.
Der freie Barmittelfluss (FCF) lag 2025 bei 1,3 Milliarden Euro und
damit über dem Vorjahreswert von 700 Millionen Euro sowie den
Konzern- und Expertenerwartungen. Im Vergleich zum Vorjahr sei der
FCF durch niedrigere Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte
und Sachanlagen unterstützt worden. Ende Oktober hatte Konzernchef
Markus Kamieth eine massive Drosselung der Investitionen
angekündigt. Betroffen war auch der Wachstumsmarkt China. Die
Investitionen in den neuen Verbundstandort im südchinesischen
Zhanjiang werden bei 8,7 Milliarden Euro liegen, hieß es. Das sind
1,3 Milliarden Euro weniger als ursprünglich kalkuliert./he
ISIN DE000BASF111
AXC0266 2026-01-22/19:37
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Autor: - dpa-AFX
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