| ROUNDUP/Aktien Wien Schluss: Moderate Verluste |
| 23.01.2026 18:40:00 |
Die Wiener Börse hat sich zum Wochenausklang
schwächer gezeigt. Der Leitindex ATX gab am Freitag
um 0,46 Prozent auf 5.519 Punkte nach, nachdem er tags zuvor
erstmals die Hürde von 5.500 Zählern übersprungen hatte.
Die geopolitischen Themen Grönland und US-Zölle blieben trotz
leichter Entspannung präsent. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos
rief IWF-Chefin Kristalina Georgiewa zu verstärkten globalen
Wachstumsanstrengungen auf. Der Internationale Währungsfonds habe
zwar seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum im laufenden
Jahr von 3,1 auf 3,3 Prozent hochgeschraubt. Es gelte allerdings,
sich nicht in Selbstzufriedenheit zurückzulehnen: "Das Wachstum ist
nicht stark genug", betonte sie auf dem Forum.
Am Vormittag hatte der von S&P Global ermittelte
Einkaufsmanagerindex der Eurozone ein wenig enttäuscht. Die am
Nachmittag gemeldete Verbraucherstimmung der Universität von
Michigan hatte vorerst keine merklichen Auswirkungen auf die
Finanzmärkte.
Unternehmensseitig stand der Ölfeldausrüster SBO im Fokus. Die
Analysten der Berenberg Bank senkten ihre Anlageempfehlung für die
SBO-Aktien von "Buy" auf "Hold". Das Kursziel wurde von Richard
Dawson von 35 auf 31 Euro gekürzt. Die Werte gaben deutlich um 3,09
Prozent auf 31,4 Euro nach.
Verluste gab es auch bei den Bankenwerten. Dabei büßten Raiffeisen
Bank International 2,21 Prozent auf 38,9 Euro ein.
Die Analysten von Barclays hatten ihr Kursziel für
die RBI-Aktien von 34 auf 36 Euro angehoben. Das Anlagevotum wurde
auf "Equal weight" belassen. Die Fortschritte bei
Friedensverhandlungen zum Ukrainekrieg würden dazu beitragen, die
geopolitische Unsicherheit in der Region zu verringern und die
Risikoprämien für die Region zu senken, hieß es.
Positiv verlief der Wochenausklang für Porr. Der Baukonzern legte um
2,79 Prozent zu. Damit stiegen die Porr-Werte in einer Woche um 5,42
Prozent. FACC stieg am Freitag um 2,30 Prozent, OMV
gewann 1,91 Prozent. Im Plus landeten letztlich auch Frequentis
(1,44 Prozent), RHI Magnesita (plus 1,24 Prozent) und
Zumtobel (0,57 Prozent)./rst/mik/APA/mis
AXC0246 2026-01-23/18:40
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Autor: - dpa-AFX
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