| Erste Ukraine-Verhandlungsrunde in Abu Dhabi beendet |
| 23.01.2026 21:37:00 |
Russland und die Ukraine haben die erste Runde
ihrer direkten Friedensgespräche seit Langem am späten Abend in Abu
Dhabi beendet. "Das Treffen war den Bedingungen für die Beendigung
des russischen Krieges und der weiteren Logik des
Verhandlungsprozesses gewidmet, mit dem Ziel, einen würdigen und
dauerhaften Frieden zu erreichen", teilte der ukrainische
Verhandlungsführer Rustem Umjerow in der Hauptstadt der Vereinigten
Arabischen Emirate (VAE) am späten Abend mit. Details nannte er
nicht. Die Gespräche sollen an diesem Samstag fortgesetzt werden.
Der ukrainischen Delegation gehörten laut Umjerow auch
Präsidialkanzleichef Kyrylo Budanow, der Fraktionsvorsitzende der
Präsidentenpartei im Parlament, David Arachamija, sowie
Vize-Außenminister Serhij Kyslyzja an. Von US-Seite waren unter
anderem der Sondergesandte Steve Witkoff, der Schwiegersohn von
US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der fürs Heer
zuständige Staatssekretär Daniel Driscoll dabei. Die russische
Verhandlungsdelegation wird vom Chef des Militärgeheimdienstes, Igor
Kostjukow, angeführt.
Ukrainische Militärs nehmen am Samstag an Verhandlungen teil
An diesem Samstag werden nach seiner Darstellung von ukrainischer
Seite Generalstabschef Andrij Hnatow und der stellvertretende Chef
des Militärgeheimdienstes, Generalleutnant Wadym Skibizkyj, bei den
Verhandlungen hinzustoßen. "Wir sind bereit, je nach Verlauf des
Dialogs in verschiedenen Formaten zu arbeiten", sagte Umjerow.
Bei den Gesprächen geht es im Kern darum, ob die Ukraine sich auf
die russische Bedingung für einen Waffenstillstand einlässt und sich
aus dem noch von Kiew kontrollierten Teil in der ostukrainischen
Industrieregion Donbass zurückzieht. Kiew lehnt das bisher stets ab.
Der Kreml hatte dies aber vor Beginn der Gespräche erneut als
Grundvoraussetzung für einen Waffenstillstand genannt. Zudem droht
Russland mit einer Fortsetzung des seit fast vier Jahren dauernden
Krieges, sollte sich die Ukraine nicht zurückziehen./mau/DP/he
AXC0263 2026-01-23/21:37
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Autor: - dpa-AFX
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