| Obamas rufen zu friedlichem Protest nach Todesschüssen auf |
| 25.01.2026 21:19:00 |
Ex-US-Präsident Barack Obama und seine Frau
Michelle rufen nach dem Tod des US-Bürgers Alex Pretti in
Minneapolis zu öffentlichem Protest auf. Jede Amerikanerin und jeder
Amerikaner sollte die Welle friedlicher Proteste in der Stadt im
Norden der USA und anderen Teilen des Landes unterstützen und daraus
Inspiration schöpfen, schrieb das Ehepaar in einem gemeinsamen
Statement.
"Sie sind eine zeitgemäße Erinnerung daran, dass es letztlich an
jedem und jeder von uns als Bürgerinnen und Bürgern liegt, gegen
Ungerechtigkeit aufzustehen, unsere grundlegenden Freiheiten zu
schützen und unsere Regierung zur Rechenschaft zu ziehen."
Am Samstagmorgen starb der weiße US-Bürger Pretti durch Schüsse von
Bundesbeamten in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota. Die
US-Regierung stellt die tödlichen Schüsse als Selbstverteidigung
dar. Videomaterial im Netz von der Szene erwecken einen anderen
Eindruck.
Obamas: Das ist ein Weckruf
Die Obamas schrieben: "Die Tötung von Alex Pretti ist eine
herzzerreißende Tragödie." Es sollte ein "Weckruf" für jeden
Amerikaner unabhängig von der Parteirichtung sein, dass viele der
Kernwerte als Nation gerade zunehmend unter Beschuss gerieten.
Die Obamas betonten, dass die Bundesseite eigentlich mit lokalen
Behörden und denen des Bundesstaates zusammenarbeiten sollten, um
öffentliche Sicherheit herzustellen. "Genau das sehen wir in
Minnesota nicht. Tatsächlich erleben wir das Gegenteil."
Der Demokrat Obama, der von 2009 bis 2017 Präsident der Vereinigten
Staaten war, betonte mit seiner Frau auch: "Seit Wochen sind
Menschen im ganzen Land zu Recht über das Schauspiel maskierter
ICE-Rekruten und anderer Bundesbeamter empört, die straffrei handeln
und Taktiken anwenden, die darauf ausgelegt zu sein scheinen, die
Bewohner einer großen amerikanischen Stadt einzuschüchtern, zu
schikanieren, zu provozieren und zu gefährden."
Kritik an Trump
Diese Taktiken hätten dazu geführt, dass zwei US-Bürger erschossen
wurden. Damit meinen die Obamas neben Pretti die US-Bürgerin Renée
Good, die im Januar in Minneapolis von einem Beamten der
Einwanderungsbehörde ICE erschossen worden war.
Die Obamas kritisierten, US-Präsident Donald Trump und seine
Regierung schienen darauf aus zu sein, die Situation weiter zu
eskalieren. Sie gäben öffentliche Erklärungen zu den Erschießungen
von Herrn Pretti und Renée Good ab, die auf keiner ernsthaften
Untersuchung beruhten - und die durch Videomaterial widerlegt zu
werden scheinen. Sie betonten: "Das muss aufhören."/rin/DP/zb
AXC0062 2026-01-25/21:19
|
Autor: - dpa-AFX
|
| Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. |
|
|
| DAX | 24.822,79 | -71,65 | -0,29% |
| TecDax | 3.723,54 | 10,59 | 0,29% |
| MDAX | 31.640,37 | -87,48 | -0,28% |
| Dow Jones (EOD) | 49.015,60 | 12,19 | 0,02% |
| Nasdaq 100 | 26.022,79 | 83,05 | 0,32% |
| S & P 500 (EOD) | 6.978,03 | -0,57 | -0,01% |
| SMI | 13.023,81 | -192,42 | -1,46% |
|
| EUR/US$ | 1,1990 | 0,00 | 0,30% |
| EUR/Yen | 183,3722 | -0,02 | -0,01% |
| EUR/CHF | 0,9173 | -0,00 | -0,14% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8666 | 0,00 | 0,10% |
| Yen/US$ | 0,0065 | 0,00 | 0,11% |
| CHF/US$ | 1,3071 | 0,00 | 0,06% |
|
| baha Brent Indication | 67,19 | 0,57 | 0,86% |
| Gold | 5.286,49 | 232,86 | 4,61% |
| Silber | 112,52 | 0,84 | 0,75% |
| Platin | 2.664,05 | -22,44 | -0,84% |
| |
|
|