| ROUNDUP 2/Wintersturm in USA : Eine Million Kunden ohne Strom |
| 25.01.2026 22:05:00 |
Die Folgen des Wintersturms in den USA werden
immer heftiger. Mehr als eine Million Stromkunden waren am
Sonntagnachmittag (Ortszeit US-Ostküste) von Ausfällen betroffen,
wie die Übersichtsseite poweroutage.us, die Daten von
Energieversorgern zusammenträgt, auflistete. Zu Ausfällen kam es in
Haushalten in südlichen Bundesstaaten wie Tennessee, Texas und
Louisiana, aber auch an der Ostküste waren Regionen betroffen.
Ein Problem für die Energieversorgung ist die Last des Schnees und
Eises auf den oberirdischen Leitungen. Auch umknickende Bäume können
die Versorgung unterbrechen.
Zwei Männer erfroren
Inzwischen gibt es auch Tote wegen des Wintersturms. Zwei Männer
starben an Unterkühlung in der Region Caddo Parish im Bundesstaat
Louisiana, wie die zuständige Gesundheitsbehörde mitteilte. Das
Alter der Männer sei unbekannt.
Der Wintersturm erfasste den Süden, Mittleren Westen und auch die
Ostküste der Vereinigten Staaten. 190 Millionen Bewohner der USA
sind nach Behördenangaben betroffen. Die Bundesstaaten und auch die
US-Regierung bat die Einwohner der Vereinigten Staaten, am besten zu
Hause zu bleiben.
Seit Tagen warnen US-Meteorologen vor einem der wohl größten
Winterstürme der vergangenen Jahre. Zahlreiche Staaten haben den
Notstand ausgerufen, um im Ernstfall schneller Hilfsgelder und
Personal mobilisieren zu können.
Weiße Schneedecke bedeckt New York und Washington
In der US-Hauptstadt Washington war auf dem sonst befahrenen Highway
nichts los. Auch die Straßen in der Stadt waren leer. Der Flughafen
Ronald Reagan, den die Amerikaner für Inlandsflüge nutzen, hatte so
gut wie alle Flüge gestrichen.
Die Einwohner der Hauptstadt wurden aufgerufen, Taschenlampen
bereitzulegen und ihre Handys vorsorglich aufzuladen. Die Büros der
Bundesbehörden sollen am Montag geschlossen bleiben. Trotz der
angespannten Lage prägten auch fröhliche Winterszenen das Stadtbild:
Mitten in Washington sah man Leute Skifahren und Kinder fuhren an
den verschneiten Hängen des Kapitols, in dem das US-Parlament sitzt,
Schlitten hinunter.
In den frühen Morgenstunden wurden in Washington minus neun Grad
gemessen, in New York minus zwölf Grad. Nach und nach legte sich
eine weiße Schneedecke über die Millionenmetropolen, auch über den
Central Park im Herzen New Yorks. Nach Angaben von NBC News sollten
in allen fünf Stadtbezirken Zentren geöffnet werden, in denen sich
New Yorker aufwärmen können. Die Straßen blieben am Morgen
weitgehend leer, Räumfahrzeuge waren im Dauereinsatz.
Schnee, Eis und ungewöhnlich Kälte
Aus dem Ort Crested Butte in Colorado - früher eine Bergbausiedlung
und heute ein beliebtes Wintersportziel - meldete CNN 58 Zentimeter
Schnee. In Teilen Oklahomas fielen demnach bis zu 20 Zentimeter.
Einige nutzten das winterliche Wetter für Freizeitaktivitäten: Der
Sender zeigte Bilder von Menschen in Oklahoma, die sich bei
Schlittenfahrten vergnügten.
Besonders gefährlich sei der gefrierende Regen, der in Teilen von
Louisiana eine etwa zwei Zentimeter dicke Eisschicht verursacht
habe, hieß es bei CNN. Auch in Mississippi wurde vor Eisablagerungen
gewarnt.
Große Herausforderungen für Reisende - Tausende Flüge gestrichen
Die Witterung führte nach Angaben der Behörden zu erheblichen
Verkehrsbehinderungen und Straßensperrungen, von denen einige
mehrere Tage andauern könnten. Menschen wurden aufgerufen, ihre
Wohnungen möglichst nicht zu verlassen und das Auto stehenzulassen.
Für Montag haben Schulen in vielen Großstädten der USA den
Unterricht abgesagt oder auf Fernunterricht umgestellt, etwa in New
York City, Philadelphia, Boston und Houston, wie der Sender CNN
berichtete.
Übers Wochenende seien auch mehr als 15.000 Flüge gestrichen worden,
berichtete CNN. Auf Fotos aus der US-Hauptstadt Washington waren
menschenleere Terminals zu sehen./rin/DP/zb
AXC0065 2026-01-25/22:05
|
Autor: - dpa-AFX
|
| Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. |
|
|
| DAX | 24.841,52 | -59,19 | -0,24% |
| TecDax | 3.704,58 | -19,24 | -0,52% |
| MDAX | 31.591,47 | -154,65 | -0,49% |
| Dow Jones (EOD) | 49.098,71 | -285,30 | -0,58% |
| Nasdaq 100 | 25.605,47 | 87,12 | 0,34% |
| S & P 500 (EOD) | 6.915,61 | 2,26 | 0,03% |
| SMI | 13.147,13 | -81,27 | -0,61% |
|
| EUR/US$ | 1,1852 | 0,00 | 0,25% |
| EUR/Yen | 182,2417 | -1,96 | -1,06% |
| EUR/CHF | 0,9218 | -0,00 | -0,19% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8671 | 0,00 | 0,01% |
| Yen/US$ | 0,0065 | 0,00 | 0,90% |
| CHF/US$ | 1,2859 | 0,00 | 0,05% |
|
| baha Brent Indication | 65,57 | 0,24 | 0,37% |
| Gold | 5.087,60 | 144,30 | 2,92% |
| Silber | 98,89 | 5,38 | 5,75% |
| Platin | 2.892,03 | 178,80 | 6,59% |
| |
|
|