| Champions-League-Showdown mit Zittereffekt: Nicht nur der BVB bangt |
| 26.01.2026 07:04:00 |
Die Champions League bekommt wieder ihr
spektakuläres Gruppenfinale: Alle 18 Spiele werden an diesem
Mittwoch um 21.00 Uhr (DAZN) angepfiffen. Für den FC Bayern wird es
zur Kür, nicht so für zwei weitere Fußball-Bundesligisten, die erst
noch die Pflicht erfüllen wollen. Es geht ums direkte Weiterkommen
ins Achtelfinale oder wenigstens den Einzug in die K.o.-Runde. Das
Aus - wie für Eintracht Frankfurt schon besiegelt - wollen der BVB
und Bayer Leverkusen mit allen Mitteln verhindern.
Worum geht es für die Bayern noch?
Die Bayern wollen unbedingt ihren zweiten Platz behaupten. Dann käme
es zu einem möglichen Duell mit dem den bisher makellosen FC Arsenal
- sieben Spiele, sieben Siege, Platz eins - erst im Finale. Zugaben
obendrauf: Bis zum Halbfinale hätten die Bayern im Rückspiel
Heimrecht. Die international spielfreie Zeit im Februar dank des
bereits sicheren Weiterkommens vor dem Match bei der PSV Eindhoven
wollen die Bayern optimal nutzen: "Um den Kader ready zu haben für
die wichtigen Momente", betont Trainer Vincent Kompany.
Wie sieht es für die anderen drei deutschen Mannschaften aus?
Für Borussia Dortmund ist vom direkten
Achtelfinaleinzug bis zum Ausscheiden noch alles drin, für Bayer
Leverkusen geht es daheim gegen den Vorletzten FC Villarreal maximal
um die Playoffs, im peinlichsten Fall um den vorzeitigen Abschied.
Für Eintracht Frankfurt wird das Heimspiel gegen BVB-Bezwinger
Tottenham Hotspur vorerst der letzte Auftritt in der Champions
League. Mit mickrigen vier Punkten sind die Hessen 33. - von 36
Mannschaften.
Der BVB kann es rechnerisch sogar noch unter die besten Acht
schaffen und den Umweg Playoffs umgehen - genauso gut können die
Westfalen aber theoretisch auch noch ausscheiden. Beides ist eher
unwahrscheinlich. Mit elf Punkten belegen die Borussen vor dem
Heimspiel gegen Vorjahresfinalist Inter Mailand Platz 16. Selbst mit
Tottenham Hotspur - BVB-Bezwinger am vorletzten Gruppenspieltag -
könnte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac rechnerisch nach
Punkten gleichziehen.
Die Spurs sind Fünfter mit 14 Punkten. Nach hinten haben die
Dortmunder drei Punkte Vorsprung auf Platz 25 und SSC Neapel. "Das
wird jetzt womöglich nicht mehr für die besten Acht reichen", hatte
Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem 0:2 in London gegen die Spurs
gesagt. Es läuft beim BVB auf die Playoffs hinaus - was dann auch
Auswirkungen auf den Weg der Bayern haben könnte.
Bayer Leverkusen belegt mit neun Punkten Platz 20, zwei Zähler
schlechter als der BVB. Punktemäßig in Reichweite sind auch noch
Inter Mailand und Juventus Turin (beide 12 Punkte) auf den Rängen 14
und 15. Der Vorsprung auf Platz 25, der das Aus bedeuten würde,
beträgt aber auch nur einen Punkt.
Wann kann es erstmals zu einem deutschen Duell kommen?
Sollten es die Dortmunder über die Playoffrunde ins Achtelfinale
schaffen, könnte es zum deutschen Klassiker gegen den FC Bayern
kommen. Die Münchner treffen in der Runde der besten 16 auf eines
der Teams, die von den Plätze 15 bis 18 in die Playoffs einziehen.
Möglich ist aber auch, dass die Leverkusener auf einen dieser Plätze
kommen und dann ein möglicher Bayern-Gegner in deren erster
K.o.-Runde würden.
Welche internationalen Top-Teams müssen worum bangen?
Bei nur drei Punkten Unterschied - sprich einem Sieg - von den
Rängen sechs bis 18 - kann es noch zu gehörigen Veränderungen
kommen. Mit im Mittelpunkt des internationalen Interesses steht am
letzten Gruppenspieltag aber die Partie des Titelverteidigers Paris
Saint-Germain (13 Punkte, Platz 6) gegen Newcastle United (13/7.)
mit Nick Woltemade. Dem Verlierer der Partie droht die Playoffrunde
angesichts von insgesamt gleich acht Mannschaften, die aktuell 13
Punkte haben. Darunter sind auch der FC Barcelona (9.) und
Manchester City (11.), die beide - Stand jetzt - in die Playoffs
müssten.
Wie geht es weiter?
Am kommenden Freitag werden die Partien der Playoffrunde am
Hauptsitz der UEFA in Nyon in der Schweiz ausgelost. Gespielt wird
die Zwischenrunde am 17./18. und 24./25. Februar. Die
Achtelfinalspiele werden am 10./11. und 17./18. März angepfiffen. Im
April sowie Anfang Mai (Viertelfinale 7./8.4. und 14./15.4.;
Halbfinale 28./29.4 und 5./6.5.) entscheidet sich, wer ins Finale
kommt, das am 30. Mai in Budapest stattfindet./jmx/DP/zb
ISIN DE0005493092
AXC0037 2026-01-26/07:04
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Autor: - dpa-AFX
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