| Social-Media-Verbot bis zum. 15 Lebensjahr in Frankreich? |
| 26.01.2026 07:04:00 |
Auch in Frankreich könnte es bald ein Verbot
vieler sozialer Netzwerke für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren
geben. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag wird ab dem Nachmittag
in der Nationalversammlung in Paris debattiert. Konkret soll es
demnach eine Liste von Videoplattformen und sozialen Medien geben,
auf die Jüngere nicht zugreifen können. Andere Seiten sollen sie nur
mit Erlaubnis der Eltern nutzen dürfen.
Komplett tabu sollen Medien sein, die wegen der dort geteilten
Inhalte oder dem System für vorgeschlagenen Content der physischen,
mentalen oder moralischen Entfaltung von Kindern schaden könnten.
Für die Angebote, die Kinder mit Erlaubnis der Eltern nutzen dürfen,
soll genau festgelegt werden, welche Inhalte sie dort ansehen können
und wie lange und wann am Tag sie sich auf der Plattform aufhalten
dürfen.
Verbot möglicherweise schon zum Herbst
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron will, dass die Regelung
bereits zum nächsten Schuljahr greift. "Je mehr die Bildschirmzeit
ansteigt, desto mehr fallen die Bildungsleistungen ab (...). Je mehr
die Bildschirmzeit ansteigt, desto stärker nehmen Probleme bei der
mentalen Gesundheit zu", hatte Macron gesagt. Frankreich hatte
bereits vor einigen Jahren versucht, ein Mindestalter von 15 Jahren
dafür einzuführen, dass Jugendliche ohne Erlaubnis ihrer Eltern ein
eigenes Konto auf sozialen Netzwerken anlegen können. Das Gesetz
konnte wegen der europäischen Rechtslage aber nicht angewandt
werden.
In Australien dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren seit
Kurzem keine eigenen Social-Media-Konten mehr auf vielen großen
Plattformen haben. Nach Angaben der Regierung wurden seit
Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes am 10. Dezember bereits
mehr als 4,7 Millionen Accounts von Kindern und Jugendlichen
deaktiviert, gelöscht oder eingeschränkt. In Großbritannien stimmte
das Oberhaus in der vergangenen Woche ebenfalls für ein
Social-Media-Verbot bis 16 Jahre. Die Entscheidung trifft aber
letztlich das von der Regierungspartei Labour dominierte Unterhaus.
Auch in Deutschland gibt es eine Debatte darüber, ob der Zugang zu
sozialen Medien für Kinder eingeschränkt werden sollte./rbo/DP/zb
ISIN US30303M1027 US02079K1079
AXC0038 2026-01-26/07:04
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Autor: - dpa-AFX
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