| APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K |
| 26.01.2026 14:30:00 |
"Risikobild 2026": Die Welt wird unsicherer
Wien - Im Schatten des Ukraine-Kriegs, der US-Ambitionen zu
Grönland und der Versuche globaler Akteure, Europa zu schwächen, hat
das Verteidigungsministerium am Montag das "Risikobild 2026"
präsentiert. "Die Welt wird unsicherer" und gleichzeitig
"imperialistischer und darwinistischer", sagte Generalsekretär
Arnold Kammel. Die Gefahr eines Atomkriegs wurde nicht erwähnt. Im
Vorfeld hatte Oberst Bernhard Richter die Gefahr auf eine Frage hin
als "sehr, sehr groß" eingeschätzt.
Spar hat Sporthändler Hervis verkauft
Wien/Salzburg - Der Salzburger Handelskonzern Spar hat sich nach
mehr als 50 Jahren von seiner Sporthandelstochter Hervis getrennt,
der Verkauf wurde bereits am Freitag besiegelt. Neue Eigentümer sind
der deutsche Investor und Snipes-Gründer Sven Voth und Udo
Schloemer, Gründer der Factory Berlin. Das teilte Spar am Montag mit
und bestätigte damit Medienberichte der vergangenen Woche. Über den
Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Neue Apotheken-App mit Suche nach Medikamentenverfügbarkeit
Wien - Die Verfügbarkeit eines bestimmten Medikaments in
verschiedenen Packungsgrößen in Apotheken kann ab sofort über eine
neue App abgefragt werden. Die "ApoApp" der Apothekerkammer bietet
zudem abrufbare Beipackzettel, eine Suche nach geöffneten Apotheken
in der Nähe und die Möglichkeit, einen Einnahmeplan mit
Erinnerungsfunktion zu erstellen. Weitere Services sollen integriert
werden und nach und nach mehr Apotheken an Bord kommen, hieß es am
Montag bei der Präsentation in Wien.
Kritische rote Stimmen Richtung Bund nach St. Pölten-Debakel
Wien/St. Pölten - In den SPÖ-Länderorganisationen sieht man im
Absturz der Sozialdemokraten bei der St. Pölten-Wahl einen Einfluss
des Bundes. In der niederösterreichischen Landespartei spürt man gar
einen "eisigen Gegenwind" aus der Bundespolitik. Doch auch die
Parteivorsitzenden aus Salzburg und Vorarlberg erkennen "mehr als
ein lokales Ereignis". Seitens der burgenländischen Sozialdemokraten
hieß es, auch die Bundespartei werde sich mit dem Ergebnis
auseinandersetzen müssen.
EU ermittelt gegen Musks X wegen sexualisierter KI-Bilder
San Francisco/EU-weit/Brüssel - Die EU-Kommission geht wegen
sexualisierter KI-Bilder von Frauen und Kindern gegen den Chatbot
Grok von US-Milliardär Elon Musk vor. "In Europa wird kein
Unternehmen Geld damit verdienen, unsere Grundrechte zu verletzen",
sagte ein Kommissionssprecher am Montag in Brüssel. Die Brüsseler
Ermittler prüfen nun, ob Musks Onlinedienst X genug gegen die
Verbreitung der Bilder tut. In der Folge kann die Kommission ein
hohes Bußgeld verhängen.
EU beschließt endgültig Verzicht auf Russland-Gas
Brüssel - Die EU-Staaten haben den vollständigen Importstopp von
Gas aus Russland bis spätestens Ende 2027 gegen den Widerstand von
Ungarn und der Slowakei endgültig beschlossen. Demnach soll die
Einfuhr von russischem Gas über Pipelines schrittweise und ab
spätestens 1. November 2027 komplett eingestellt werden, inklusive
langfristiger Verträge. 24 der 27 EU-Staaten stimmten in Brüssel für
eine entsprechende Verordnung, somit wurde die notwendige Mehrheit
erreicht.
Angriffe und Tote trotz Waffenruhe in Syrien
Damaskus/Kobane (Ayn al-Arab/Kobani) - Trotz einer bestehenden
Waffenruhe zwischen der Übergangsregierung in Syrien und den
kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) kommt es
nach Angaben beider Seiten weiter zu gegenseitigen Angriffen. Die
SDF meldeten, dass bei einem "Massaker" südöstlich der Stadt Kobane
fünf Zivilisten getötet worden seien. Regierungstruppen hätten mit
Artillerie, Panzern und Drohnen angegriffen. Dabei habe es auch fünf
Verletzte gegeben. Alle Opfer gehörten zu einer Familie.
Soziale Netzwerke für heimische Jugendliche weniger wichtig
Wien - Mit einem durchaus überraschenden und bei der Diskussion
um Social Media-Verbote besonders relevanten Ergebnis wartet der
Jugend-Internet-Monitor 2026 auf: Praktisch alle Plattformen der
sozialen Netzwerke verlieren Userinnen und User. Dagegen nimmt die
Beliebtheit von KI-Chatbots massiv zu, wie die von saferinternet.at
initiierte Umfrage des Instituts für Jugendkulturforschung ergab.
Befragt wurden 500 Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 17
Jahren, hieß es am Montag.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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