| KORREKTUR/Erstmals über sechs Milliarden: Ligen mit Rekordumsatz |
| 26.01.2026 17:58:00 |
(Im 5. Absatz/1. Satz wurde korrigiert: Unter der Leitung der
Geschäftsführer Marc Lenz und Steffen Merkel, die seit dem 1. Juli
2023 an der DFL-Spitze stehen, verzeichnete die DFL bei ihrem
Wirtschaftsreport weitere Bestmarken.)
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die 1. und 2. Bundesliga haben in der Saison
2024/25 einen Rekordumsatz von 6,33 Milliarden Euro verbucht. Dies
gab die Deutsche Fußball Liga bei ihrem Neujahrsempfang in
Frankfurt/Main bekannt. "In herausfordernden Zeiten setzt der
deutsche Profifußball starke Signale", sagte Ligapräsident
Hans-Joachim Watzke. "Wir können entsprechend selbstbewusst in das
WM-Jahr 2026 gehen."
Damit verbuchte die Dachorganisation der 36 Clubs 461,2 Millionen
Euro mehr Erlöse als 2023/24. Der operative Gesamtgewinn lag nach
Angaben der DFL bei 271,5 Millionen Euro für die Clubs.
Auch die zweite Liga wächst
Das Oberhaus um Rekordmeister FC Bayern München vermeldete mit 5,12
Milliarden erstmals mehr als 5 Milliarden Euro Umsatz, 320,8
Millionen Euro mehr als in der Spielzeit zuvor. Die zweite Liga
machte einen Umsatz von 1,21 Milliarden Euro und hatte dabei einen
Zuwachs von 13,1 Prozent.
Nach den Kennzahlen haben die Vereine und Kapitalgesellschaften
dabei besser gewirtschaftet als zuvor: 13 Erst- und 15 Zweitligisten
erzielten einen Gewinn, zuvor waren es nur 9 beziehungsweise 8. Das
Eigenkapital in der Bundesliga liegt mit 2,17 Milliarden Euro
erstmals bei mehr als 2 Milliarden Euro.
Unter der Leitung der Geschäftsführer Marc Lenz und Steffen Merkel,
die seit dem 1. Juli 2023 an der DFL-Spitze stehen, verzeichnete die
DFL bei ihrem Wirtschaftsreport weitere Bestmarken. Sie verweist auf
fast 1,7 Milliarden Euro, die sie an Steuern und Abgaben an die
öffentlichen Haushalte abgab.
Fast 21 Millionen Eintrittskarten verkauft
Zudem waren in der vergangenen Saison mehr als 64.000 Personen im
deutschen Profifußball beschäftigt. Auch die fast 21 Millionen
Tickets bedeuten einen Höchstwert.
Die Rekorderlöse seien "Ausdruck der großen gesellschaftlichen
Popularität des Fußballs und zugleich ein wichtiger Baustein für
nachhaltige wirtschaftliche Stabilität", sagte Merkel. Fast jeder
dritte Euro der Einnahmen der Clubs stamme aus der
Zentralvermarktung der Medienerlöse./ujo/mr/DP/stw
AXC0229 2026-01-26/17:58
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Autor: - dpa-AFX
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