| Wiener Börse (Eröffnung) - ATX setzt Rekordjagd fort / Leitindex 0,5 Prozent im Plus - Bankwerte gesucht |
| 27.01.2026 09:50:00 |
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Einzelwerte ergänzt.
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Der ATX hat sich am Dienstag zum Sitzungsauftakt
wieder auf ein Rekordhoch gewagt. Rund eine halbe Stunde nach
Handelsbeginn notierte der heimische Leitindex knapp darunter auf
5.551 Zählern. Das waren 0,47 Prozent mehr als zum Vortagesschluss.
Für den ATX Prime ging es 0,46 Prozent hoch auf 2.755 Punkte.
Moderate Gewinne gab es im europäischen Umfeld.
Die Blicke sind bereits auf die am Mittwoch anstehende
geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank Fed gerichtet. "Dabei
geht es nicht nur um die Zinsentscheidung selbst, sondern um die
Aussagen von Fed-Chef Powell und die Frage, ob US-Präsident Trump
zeitgleich die Nominierung für den Chefposten bekanntgeben wird",
schrieben die Experten der Helaba. Die Unabhängigkeit der
US-Notenbank werde wohl wieder stärker zum Thema werden.
Davor steht am Dienstagnachmittag in den USA noch das
US-Verbrauchervertrauen des Conference Board auf der Agenda. Hierfür
gebe es positive Vorgaben, so die Helaba-Ökonomen.
Antrieb bekam der ATX einmal mehr von den schwer gewichteten
Bankwerten, die europaweit gefragt waren. Die Analysten der Barclays
verwiesen auf ein starkes Investoreninteresse an CEE-orientierten
Banken - sowohl in Europa als auch in den USA. Osteuropa werde von
vielen Investoren wegen überlegener Wachstumsaussichten, indirektem
Rückenwind durch deutsche Konjunkturpakete sowie Hoffnungen auf
Frieden und einen Wiederaufbau in der Ukraine als "must-own" im
Portfolio angesehen.
Ein bevorzugter Name bei den Anlegern sei den Barclays-Analysten
zufolge die Erste Group, deren Aktien an der ATX-Spitze 1,5 Prozent
zulegten. Seit Beginn des Vorjahres stehen die Titel rund 84 Prozent
im Plus. Gesucht waren aber auch RBI- und BAWAG-Papiere mit
Zuwächsen bis zu 1,2 Prozent.
Papiere der Österreichischen Post büßten 0,6 Prozent ein. Der
Logistiker veräußert seine Anteile am deutschen Pharmagroßhändler
AEP. Wegen der relativ niedrigen operativen Marge der AEP sei durch
den Verkauf aber kaum ein Einfluss auf das Ergebnis der Post zu
erwarten, so Erste-Analyst Christoph Schultes.
spa/moe
ISIN AT0000999982
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Autor: - APA/spa/moe
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