| So sieht die neue S-Klasse von Mercedes aus |
| 29.01.2026 18:53:00 |
Mercedes-Benz päppelt sein
Flaggschiff auf. Der Autobauer hat in Stuttgart eine überarbeitete
Version der S-Klasse vorgestellt. Um eine komplett neue Generation
handelt es sich aber nicht. In der Autoindustrie wird bei einer
solchen Überarbeitung von Modellpflege oder einem "Facelift"
gesprochen. Die aktuelle Baureihe der S-Klasse gibt es seit 2020.
Die S-Klasse zielt nicht auf die breite Masse ab. Das Fahrzeug zählt
zum Top-End-Segment der Schwaben. Auf der Rückbank der
Oberklassen-Limousine lassen sich auch Manager oder Politiker
kutschieren. Die S-Klasse gehe mit einem Listenpreis ab etwas mehr
als 121.000 Euro an den Start.
Was ist neu?
Mehr als die Hälfte der Bauteile - rund 2.700 Komponenten - seien
neu oder überarbeitet, teilte Mercedes mit. Unter anderem komme die
S-Klasse mit dem selbst entwickelten Betriebssystem "MB.OS" daher.
Von außen betrachtet dürfte vor allem im Dunkeln der größere und
beleuchtete Kühlergrill ins Auge stechen. Optional werde auch der
Mercedes-Stern auf der Motorhaube beleuchtet. Im hinteren Bereich
gibt es laut Mercedes unter anderem Displays mit integrierten
HD-Kameras, um zum Beispiel an Videokonferenzen teilnehmen zu
können. An den Vordersitzen wiederum soll eine Gurtheizung den
Komfort erhöhen. Die Gurtheizung könne auch die Sicherheit der
Insassen erhöhen, teilte Mercedes mit.
Was Experten dazu sagen
Die S-Klasse sei das Aushängeschild von Mercedes-Benz, sagte Stefan
Reindl, Direktor vom Institut für Automobilwirtschaft im
schwäbischen Geislingen. "Das ist wirklich das Top-End-Auto", sagte
der Autoexperte. Es gehe weniger um die Stückzahl als um die Erträge
pro Auto. Insgesamt werde die S-Klasse die strukturellen
Herausforderungen der Automobilindustrie nicht lösen. Sie könne
Mercedes jedoch in der aktuellen Situation spürbar unterstützen,
sagte Reindl.
Es sei wichtig, dass die S-Klasse nicht veraltet ist und ein Update
bekommt, sagte Frank Schwope, Lehrbeauftragter an der Fachhochschule
des Mittelstands (FHM) Köln. Schließlich sei die S-Klasse
hinsichtlich der Gewinnspanne eines der Modelle, mit denen Mercedes
am meisten Geld verdiene.
Gewinneinbruch und sinkender Absatz
Mercedes hatte zuletzt mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen. Der
Gewinn brach in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres um
die Hälfte auf rund 3,88 Milliarden Euro ein. Der Umsatz ging um
acht Prozent auf 98,5 Milliarden Euro zurück. Zahlen für das gesamte
vergangene Geschäftsjahr will der Dax -Konzern Mitte
Februar vorlegen./rwi/DP/jha
ISIN DE0008469008 DE0007100000
AXC0361 2026-01-29/18:53
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Autor: - dpa-AFX
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