| Verband: Mittelständler enttäuscht von Bundesregierung |
| 30.01.2026 06:09:00 |
Die mittelständischen Unternehmen stellen der
Bundesregierung laut einer aktuellen Befragung des Branchenverbands
BVMW ein schlechtes Zeugnis aus. Knapp 64 Prozent glauben nicht,
dass die aktuelle Bundesregierung die politischen Voraussetzungen
für eine Wirtschaftswende schaffen kann. 79 Prozent können kein
engagiertes Bemühen der schwarz-roten Koalition erkennen, für den
Mittelstand relevante Probleme anzugehen.
"Ein Jahr nach der Bundestagswahl sind mittelständische
Unternehmerinnen und Unternehmer bitter enttäuscht - und fühlen sich
wie im falschen Film. Wo bleibt der angekündigte Aufbruch?", sagte
Christoph Ahlhaus, Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes
mittelständische Wirtschaft (BVMW). Der Bundeskanzler müsse sich die
Frage stellen, ob er die richtigen Personen an Bord habe.
Ahlhaus nannte als Beispiel die Mittelstandsbeauftragte der
Bundesregierung, Gitta Connemann, die vielen im Mittelstand kaum
bekannt sei. 75 Prozent der Unternehmer gaben an, noch nie von ihr
gehört zu haben. Weitere 18 Prozent antworteten, sie habe nichts für
den Mittelstand getan.
Mehrheit gegen weitere Wirtschaftsgipfel
Eine weite Mehrheit der Mittelständler rechnet der Befragung zufolge
nicht mit einem spürbaren Aufschwung in diesem Jahr. Rund 81 Prozent
der befragten Unternehmer antworteten auf eine entsprechende Frage
mit Nein, nur 11 Prozent äußerten sich optimistisch.
Bei der Frage, ob es weitere Wirtschaftsgipfel im Kanzleramt oder im
Wirtschaftsministerium brauche, sind sich die Mittelständler
weitgehend einig: 83 Prozent finden, dass genug geredet worden sei
und die Probleme bekannt seien. Nur 11 Prozent glauben, dass weitere
Gipfel einen Durchbruch bringen.
Für das Stimmungsbild befragte der BVMW zwischen dem 22. und 29.
Januar nach eigenen Angaben 1.175 Mitgliedsunternehmer per
Online-Umfrage./csd/DP/zb
AXC0040 2026-01-30/06:09
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Autor: - dpa-AFX
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