| Klöckner: Mehr Selbstreflexion bei ARD und ZDF nötig |
| 01.02.2026 17:23:00 |
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat vom
öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr politische
Live-Berichterstattung und Selbstreflexion gefordert. "Ich
verteidige den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, aber er muss sich
auch Fragen stellen lassen. Nach der Effizienz, der Neutralität, der
Ausgewogenheit", sagte sie der "Bild am Sonntag".
Schwierig werde es, "wenn die veröffentlichte Meinung sich immer
mehr von der öffentlichen Meinung verabschiedet". Klöckner forderte,
dass sich ARD und ZDF regelmäßig selbst hinterfragen müssten. "Da
muss es dann auch eine selbstreflektierende Korrektur geben", sagte
die 53-Jährige.
Die CDU-Politikerin, die mit dem TV-Moderator Jörg Pilawa liiert
ist, sprach sich für mehr politische Live-Berichterstattung aus.
"Ich freue mich, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk es sehr
ernst nimmt, auch Bundestagsdebatten zu übertragen", sagte sie.
"Manchmal sind Bundestagsdebatten von der Relevanz her für die
Bevölkerung wichtiger als manche Sendung aus der Konserve."
Das ZDF erklärte auf Anfrage, die Frage einer unabhängigen und
ausgewogenen Berichterstattung sei ein Kernbestandteil der
redaktionellen Arbeit. Dazu gehöre auch eine kontinuierliche
selbstkritische Reflexion. Der Sender verwies auf seine Strategie
"Ein ZDF für alle", mit der auch die Effizienz und
Wirtschaftlichkeit der Prozesse optimiert würden.
Eine ARD-Sprecherin teilte mit: "Es ist für uns als ARD
selbstverständlich, dass wir uns Fragen zur Effizienz und
Perspektivenvielfalt stellen." Es sei ein Kernauftrag, alle Menschen
mit dem Programm zu erreichen, und möglichst alle
Lebenswirklichkeiten abzubilden. "Da uns das nicht immer fehlerfrei
gelingt, optimieren wir das in einem ständigen Prozess."
Die Sprecherin ergänzte: "Frau Klöckners Vorschlag, auch
Bundestagsdebatten live zu übertragen, kommen wir bereits mit
Phoenix nach." Der Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF
diene der politischen Meinungs- und Willensbildung. "Das Erste"
übertrage zudem immer häufiger live aus dem Bundestag./mms/DP/he
AXC0085 2026-02-01/17:23
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Autor: - dpa-AFX
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