| SPORT/ROUNDUP/Bahnrad-EM: Deutsche Sprinterinnen holen Team-Gold |
| 01.02.2026 22:35:00 |
Die deutschen Sprinterinnen Pauline Grabosch, Lea
Sophie Friedrich und Clara Schneider sind zum Auftakt der
Bahnrad-Europameisterschaften im türkischen Konya im Teamsprint zu
Gold gefahren. Das erfolgsverwöhnte deutsche Team um die dreimalige
Olympia-Medaillengewinnerin Friedrich lag im Finale hauchdünn mit
einem Vorsprung von drei Tausendsteln vor dem Team aus
Großbritannien.
"Die drei haben super harmoniert und das hat den Sieg ausgemacht.
Die Goldmedaille gibt sicherlich einen Boost für die kommenden
Tage", sagte Bundestrainer Jan van Eijden.
Teutenberg holt Silber, Reißner Bronze
Es war am ersten EM-Tag schon die dritte Medaille für Deutschland:
Den Anfang hatte Lena Charlotte Reißner mit Bronze im Scratch
gemacht - auch wenn sie damit nach einer Erkältung in der
Vorbereitung nicht gerechnet hatte. "Umso mehr freue ich mich jetzt
darüber", sagte Reißner. Wenige Minuten vor dem Gold-Coup des
Damen-Teams gewann Tim Torn Teutenberg dann mit Silber seine dritte
EM-Medaille im Ausscheidungsfahren nach den beiden Siegen 2023 und
2025.
Der 23-Jährige, der in den vergangenen Jahren zu einem
Medaillengarant im deutschen Team aufgestiegen ist, unterlag in
seiner Spezialdisziplin am Ende nur Sieger Tobias Aagaard Hansen aus
Dänemark. "Ich bin sehr zufrieden mit der Medaille", sagte
Teutenberg, der in Konya auf weitere Medaillen hofft.
Insbesondere im Madison will das Bahnrad-Ass mit Altmeister Roger
Kluge am Schlusstag auf das Podest, nachdem das Duo 2024 bereits den
WM-Titel und 2025 EM-Silber gewonnen hatte.
Im Teamsprint der Männer reichte es für Maximilian Dörnbach, Nik
Schröter und Luca Spiegel zu Platz fünf. Gold ging an Frankreich.
Auch Frauen-Vierer auf Medaillenkurs
Auf Medaillenkurs liegt auch der deutsche Frauen-Vierer. Im
4000-Meter-Mannschaftszeitfahren fuhren Mieke Kröger, Lisa Klein,
Laura Süßemilch und Franziska Brauße in 4:06,509 Minuten die
schnellste Zeit. Die Medaillenentscheidung fällt am Montag. Kröger,
Klein und Brauße hatten einst bei den Sommerspielen in Tokio 2021
zusammen mit Lisa Brennauer in Weltrekordzeit Gold geholt.
Der Männer-Vierer muss sich dagegen im Kampf um das Podest noch
steigern. Felix Groß, Benjamin Boos, Max-David Briese und Ben-Felix
Jochum belegten in 3:49,373 den fünften Platz in der Qualifikation
und waren damit fast fünf Sekunden langsamer als Dänemark auf Platz
eins./tas/DP/zb
AXC0106 2026-02-01/22:35
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Autor: - dpa-AFX
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