| AKTIEN IM FOKUS: Halbleiter korrigieren - Morgan Stanley positiv zu Infineon |
| 02.02.2026 09:18:00 |
In einem schwachen Börsenumfeld sind die
konjunktursensiblen Halbleiterwerte am Montag europaweit unter Druck
geraten. Kurz nach dem Handelsstart sank etwa Infineon
im Dax um 2,1 Prozent. ASML
und BE Semiconductor verzeichneten
Abschläge von gut drei Prozent, liegen damit 2026 aber immer noch
rund 28 Prozent sowie knapp 20 Prozent im Plus.
Bereits in Asien waren zuvor sehr stark gelaufene Papiere aus der
Halbleiterbranche eingeknickt: In Südkorea etwa rutschten Samsung
Electronics und SK Hynix deutlich ab.
Auslöser war die Nominierung von Kevin Warsh zum neuen Chef der
US-Notenbank Fed durch Präsident Donald Trump. Warsh gilt eigentlich
als sogenannter Falke, der eher zu einem restriktiveren Zinspfad
tendiert, um so die Inflation in den Griff zu bekommen.
Zinssenkungsfantasien erhielten dadurch einen Dämpfer. In der Folge
brachen die Preise für Gold und Silber ein - allerdings waren sie
zuvor - auch getrieben von immer mehr Spekulanten - auch massiv
gestiegen. Börsianer sprechen daher eher vom Ablassen heißer Luft,
als von einem echten Trendwechsel.
Spekulanten, die mit Kredit auf einen noch höheren Goldpreis gesetzt
hatten, geraten durch den Preisverfall unter Druck und müssen
Positionen verkaufen, um eine zu große Schieflage zu verhindern.
Gerade Hedgefonds können daher gezwungen sein, auch Teile ihrer
Anlagen wie Aktien zu veräußern. Damit setzen die Turbulenzen an den
Metallmärkten auch Aktienmärkte zumindest vorübergehend unter Druck.
Die Analysten von Morgan Stanley blicken derweil fundamental
betrachtet positiv auf Infineon und hoben das Kursziel von 45 auf 54
Euro an. Ihre Einschätzung bleibt "Overweight". Die Analysten der
US-Bank sehen im Bau und Ausbau von Rechenzentren einen
strukturellen Wachstumsmotor für den Chip-Hersteller./la/mis/jha/
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AXC0086 2026-02-02/09:18
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Autor: - dpa-AFX
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