| Olympische Spiele in Mailand/Cortina 2026 kurbeln den Tourismus an / Umfrage im Auftrag von Visa: 40 Prozent der befragten Österreicher inspiriert - |
| 03.02.2026 12:59:00 |
Die Olympischen
Winterspiele 2026, die am Freitag in Mailand/Cortina starten,
kurbeln auch den Wintertourismus an. 40 Prozent von in Österreich
Befragten gaben an, dass die Spiele sie zu Wintersportaktivitäten
wie Skifahren, Snowboarden und Eislaufen inspirierten. Die wachsende
Begeisterung bringe auch wirtschaftliche Effekte mit sich, betont
der Kreditkartenanbieter Visa, der die Online-Erhebung in Auftrag
gab. Für 89 Prozent sei Österreich das beliebteste Urlaubsziel.
"Die Olympischen und Paralympischen Winterspiele Milano Cortina
2026 verstärken das Interesse am Wintersport und eröffnen der
europäischen Wintersportbranche zusätzliche Wachstumschancen", so
Visa-Österreich-Chefin Stefanie Ahammer am Dienstag in einer
Aussendung. "Egal ob Beherbergung, Gastronomie, Liftbetreiber oder
der Sportfachhandel - sie alle können von der Begeisterung rund um
die Spiele profitieren, was auch für Österreich als eine der
führenden Wintersportnationen Impulse bringt", hielt sie fest.
In den vergangenen drei Jahren übten 83 Prozent der etwas über
1.000 hierzulande Befragten eine Wintersportaktivität aus. Drei
Viertel davon buchten dafür einen Urlaub - 89 Prozent blieben dabei
im eigenen Land. Österreich war damit eindeutig die beliebteste
Destination. Ausschlaggebend dafür waren laut Umfrage vor allem
Faktoren wie Nähe und Erreichbarkeit (52 Prozent) sowie Vertrautheit
(45 Prozent).
Österreich ist Top-Destination
Auch international kann Österreich den Angaben zufolge als
Top-Wintersportziel punkten: Sowohl bei den Deutschen (39 Prozent)
als auch bei den Niederländerinnen und Niederländern lag Österreich
auf Platz eins der beliebtesten Wintersportregionen.
In den europäischen Winterdestinationen seien die Ausgaben mit
Visa-Karten in der jüngsten vollständigen Wintersaison (2024/25)
gegenüber dem Jahr davor um 14 Prozent geklettert, zeigt eine
Analyse interner VisaNet-Daten von Visa Consulting & Analytics. Den
stärksten Zuwachs hätten dabei Skigebiete in Österreich, Polen und
Italien mit einem Plus von jeweils 20 Prozent ausgewiesen. Dahinter
folgte Frankreich mit einem Anstieg von 15 Prozent.
Urlaub kostet im Winter mehr
Urlaub in Österreich ist im Winter deutlich teurer als im
restlichen Jahr. Ende Dezember 2024 bis Anfang März 2025 lagen die
Visa-Ausgaben in den Ferienorten "durchgehend über dem wöchentlichen
nationalen Durchschnitt - meist um das 1,5- bis 2,5-Fache", teilte
der Zahlungsdienstleister mit. "Das unterstreicht die
wirtschaftliche Relevanz der Wintersportsaison für die
Tourismusregionen."
Besagte VisaNet-Daten bilden die Ausgaben im persönlichen Kontakt
in den Skigebieten in Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien,
Finnland, Norwegen, dem Vereinigten Königreich, Polen, Schweden und
der Schweiz ab, die im Zeitraum 15. Dezember 2024 bis 15. März 2025
getätigt wurden.
Für oben angeführte Umfrage hatte Visa die globale
Online-Plattform für Markt- und Meinungsforschung Toluna beauftragt,
die dafür vergangenen Dezember 18.000 Menschen in 16 Ländern
befragte, darunter 1.005 Personen in Österreich. Neben Österreich
umfasste die Erhebung die Schweiz, Deutschland, Frankreich,
Schweden, das Vereinigte Königreich, die USA, die Niederlande,
Tschechien, die Slowakei, Polen, Ungarn, Rumänien, Slowenien,
Kroatien und Bulgarien.
kre/bel
ISIN US92826C8394
WEB www.visa.com
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Autor: - APA/kre/bel
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