| Wiener Börse - ATX 0,3 % fester, OMV und AT&S stark gesucht / OMV gewinnen nach Zahlen 5 Prozent - AT&S setzten Kursrally vom Vortag fort |
| 04.02.2026 18:23:00 |
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Hintegründe und Details ab dem zweiten Absatz
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Der Wiener Aktienmarkt hat am Mittwoch den
Handelstag mit kleinen Gewinnen beendet. Der österreichische
Leitindex ATX schloss mit 5.748,06 Punkten und einem Plus von 0,26
Prozent. Der breiter gefasste ATX Prime gewann 0,37 Prozent auf
2.853,22 Zähler. Auch an anderen Börsen in Europa gab es großteils
nur wenig Bewegung. Stark gesucht waren in Wien nach der Vorlage gut
aufgenommener Jahresergebnisse OMV-Aktien und legten 5,3 Prozent zu.
Der Energie- und Chemiekonzern hat im Geschäftsjahr 2025 ein
operatives Ergebnis (CCS vor Sondereffekten) von 4,6 Mrd. Euro
erzielt, um 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Unterm Strich fiel
der den Aktionären zurechenbare Überschuss um 7 Prozent auf 1,9 Mrd.
Euro. Die Analysten der Erste Group schrieben in einer ersten
Einschätzung von einem befriedigenden Ergebnis in einem
herausfordernden Umfeld. Insgesamt seien die Zahlen damit im Rahmen
der Erwartungen ausgefallen.
AT&S setzten ihre Kursrally vom Vortag fort und gewannen 8,4
Prozent. Die Aktien hatten bereits am Dienstag 10 Prozent zugelegt,
nachdem der steirische Halbleiterhersteller ein starkes Umsatzplus
gemeldet hatte. Sehr fest zeigten sich auch Lenzing und gewannen 7,1
Prozent. Schwach tendierten hingegen Banken und Versicherer. Die
größten ATX-Verlierer waren BAWAG und Erste Group mit Verlusten von
jeweils um die 2 Prozent.
Abseits des ATX stiegen die auch in Zürich notierten Aktien von
ams-Osram um 8,3 Prozent. Der österreichisch-deutsche Chip- und
Sensorhersteller hat am Vorabend den Verkauf eines Teilbereichs
seines Sensorgeschäfts zum Schuldenabbau angekündigt. Konkret soll
das "nichtoptische Automotive-, Industrie- und
Medizinsensorgeschäft" für 570 Mio. Euro an Infineon gehen. Die
Erste-Analysten werten den Verkauf und insbesondere die
Konzentration auf das Kerngeschäft positiv.
Mit Spannung erwartet wird an den Börsen jetzt die am Donnerstag
anstehende Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB). Die
Zentralbank hat den geldpolitischen Schlüsselsatz angesichts
gesunkener Inflationsgefahr von Mitte 2024 bis Mitte 2025 in
mehreren Schritten auf 2,0 Prozent halbiert und seither
stillgehalten. Am Markt wird allgemein erwartet, dass die EZB die
Leitzinsen am Donnerstag weiter unverändert belässt.
mik/sto
ISIN AT0000999982
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Autor: - APA/mik/sto
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