| Wiener Börse (Eröffnung) - ATX vor EZB-Entscheid tiefer / Gewinnmitnahmen bei OMV und AT&S |
| 05.02.2026 09:49:00 |
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Grundsätzlich erweitert.
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Die Wiener Börse ist am Donnerstag vor der
Leitzinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) tiefer in
die Sitzung gestartet. Der ATX fiel in den ersten 40 Handelsminuten
um 0,53 Prozent auf 5.717,77 Punkte. Für den ATX Prime ging es um
0,53 Prozent auf 2.838,19 Zähler hinab.
Im europäischen Umfeld gab es keine klare Richtung. In Asien
setzten sich die Kursverluste bei einigen Techwerten fort. Anleger
wägen weiter ab, welche Unternehmen zu den Gewinnern und Verlierern
der Künstlichen Intelligenz (KI) zählen, und hinterfragen zunehmend
die hohen Investitionssummen.
Mit Blick auf die heutige geldpolitische Entscheidung wird nicht
mit einer Veränderung der Schlüsselzinssätze gerechnet. Die EZB
werde aller Voraussicht nach erneut betonen, dass die Geldpolitik
gut positioniert ist, meinen die Ökonomen der Helaba. "Damit
einhergehend dürften wesentliche Impulse für das Marktgeschehen
unwahrscheinlich sein."
Belastet wurde der heimische Leitindex unter anderem von den
OMV-Aktien, die angesichts tendenziell negativer Analystenkommentare
und etwas niedrigerer Ölpreise um zwei Prozent auf 51,90 Euro
zurückkamen. Zur Wochenmitte waren die Titel nach Zahlen noch um gut
fünf Prozent angestiegen. Für das laufende Jahr rechnen Analysten
nun mit Gegenwind.
Barclays bestätigte ihre "Underweight"-Einschätzung und ihr
Kursziel für die OMV von 47 Euro. Niedrigere Rohstoffpreise,
normalisierte Raffineriemargen und eine anhaltende Schwäche im
Chemiegeschäft ließen für 2026 auf eine zurückgehende zugrunde
liegende Performance schließen, so Barclays-Analyst Ramachandra
Kamath. Ähnlich sieht es auch Adnan Dhanani von der kanadischen Bank
RBC, der an seinem "Underperform"-Rating und dem Ziel von 46 Euro
festhielt. Die britische Bank HSBC senkte ihre Empfehlung inzwischen
auf "Reduce" mit einem Kursziel von 44 Euro.
ATX-Schlusslicht waren die AT&S-Aktien mit minus drei Prozent.
Hier nahmen die Anleger Gewinne mit, nachdem sich die Titel rund um
die Zahlenvorlage am Dienstag um fast ein Drittel verteuert hatten.
Auch die übrigen Titel im Leitindex zeigten sich weitgehend im
Minus, eine positive Ausnahme stellten die voestalpine-Papiere dar,
die um gut ein Prozent anzogen.
spa/mik
ISIN AT0000999982
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Autor: - APA/spa/mik
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