| ROUNDUP: Spannungsabfall löst größeren Stromausfall in Stuttgart aus |
| 05.02.2026 14:22:00 |
Ein kurzer Spannungsabfall im Stromnetz hat in
Stuttgart zu einem größeren Stromausfall geführt. Nach Angaben des
Netzbetreibers Netze Stuttgart ist der Spannungsabfall im
Hochspannungsbereich nach weniger als einer Sekunde wieder behoben
gewesen. Die Suche nach der genauen Ursache für den Vorfall dauere
an, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. Eine Fremdeinwirkung
könne ausgeschlossen werden.
In der Stadt hatte der Stromausfall größere Auswirkungen. Die
Feuerwehr musste zu mehreren Einsätzen ausrücken, im ganzen
Stadtgebiet lösten Brandmeldealarme aus. Richtige Brände habe es
aber nicht gegeben. Auch größere Rettungsaktionen, etwa wegen
eingeschlossener Menschen in Fahrstühlen, blieben einem
Feuerwehrsprecher zufolge aus. Am Mittag ging die Zahl der Einsätze
demnach deutlich zurück, man kehre in den Normalmodus zurück, so der
Sprecher.
Stadtbahnen bleiben zeitweise stehen
Auch die Polizei rückte zu einigen Einsätzen aus. Wegen des
Stromausfalls lösten Alarmanlagen aus, etwa in Juweliergeschäften.
Bis in den Nachmittag hinein waren zudem Ampeln ausgefallen und
Einsatzkräfte mussten den Verkehr an größeren Kreuzungen regeln. Die
Fahrgäste von Stadtbahnen mussten zeitweise in den Zügen ausharren,
auch sie blieben stehen.
Kundinnen und Kunden mit einem Niederspannungsanschluss, also die
normalen Stromkunden, hätten von dem Abfall höchstens ein Flackern
bemerken können, teilte der Netzbetreiber mit. Allerdings müssten
Kundenanlagen, die mit einer automatischen Unterspannungssicherung
ausgestattet seien, durch die Kunden wieder manuell zugeschaltet
werden.
Mobilfunk und Internet funktionieren minutenlang nicht
Die Menschen in der Stadt konnten allerdings zeitweise mit ihren
Smartphones nicht mehr telefonieren, das Mobilfunknetz und das
Internet fielen nach Angaben der Anbieter Telekom und Vodafone
zeitweilig aus.
"Insgesamt 5.250 Kunden in der Landeshauptstadt konnten im
Zeitfenster 9.45 Uhr bis 10.15 Uhr für jeweils etwa 15 bis 20
Minuten das Internet nicht nutzen und auch nicht telefonieren",
teilte ein Vodafone-Sprecher mit. Betroffen seien sowohl Mobilfunk-
als auch Kabelkunden gewesen. Die Telekom konnte zunächst nicht
sagen, wie viele Nutzerinnen und Nutzer betroffen waren./dna/DP/jha
AXC0229 2026-02-05/14:22
|
Autor: - dpa-AFX
|
| Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. |
|
|
| DAX | 24.721,46 | 230,40 | 0,94% |
| TecDax | 3.619,60 | -8,45 | -0,23% |
| MDAX | 31.662,83 | 228,32 | 0,73% |
| Dow Jones (EOD) | 50.115,67 | 1.206,95 | 2,47% |
| Nasdaq 100 | 25.075,77 | 527,08 | 2,15% |
| S & P 500 (EOD) | 6.932,30 | 133,90 | 1,97% |
| SMI | 13.503,06 | 37,02 | 0,27% |
|
| EUR/US$ | 1,1817 | 0,00 | 0,33% |
| EUR/Yen | 185,7482 | 0,80 | 0,43% |
| EUR/CHF | 0,9166 | 0,00 | 0,01% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8680 | -0,00 | -0,28% |
| Yen/US$ | 0,0064 | 0,00 | -0,19% |
| CHF/US$ | 1,2897 | 0,00 | 0,31% |
|
| baha Brent Indication | 68,69 | 0,34 | 0,50% |
| Gold | 4.948,14 | 102,24 | 2,11% |
| Silber | 74,53 | -3,86 | -4,93% |
| Platin | 2.047,00 | -9,61 | -0,47% |
| |
|
|