| Wiener Aktienmarkt vorbörslich im Minus erwartet / ATX um 0,10 Prozent schwächer erwartet |
| 06.02.2026 08:49:00 |
Der Wiener Aktienmarkt dürfte am Freitag den Handel
erneut im Minusbereich aufnehmen. Bankenindikationen auf den ATX
taxierten den Leitindex rund 45 Minuten vor dem Sitzungsauftakt um
0,10 Prozent schwächer. An den europäischen Leitbörsen werden
ebenfalls leichte Verluste signalisiert.
Der starke Euro und eine nachlassende Inflation setzten die
Europäische Zentralbank (EZB) beim Leitzins nicht unter Zugzwang.
Sie beließ ihn am Donnerstag bei 2,0 Prozent. Laut EZB-Chefin
Christine Lagarde kam die Euro-Stärke auf der Sitzung zur Sprache.
Man habe zwar kein Ziel für den Wechselkurs: "Aber wir sind uns
bewusst, dass er sowohl für die Wachstums- als auch für die
Inflationsaussichten wichtig ist."
In den USA richtet sich der Blick auf das Verbrauchervertrauen
der Universität Michigan. Es werde erwartet, dass die Stimmung der
Verbraucher weiterhin eher gedämpft ausfällt, so die
Helaba-Analysten. Zuletzt gestiegene Benzinpreise könnten
tendenziell belastet haben und auch die innenpolitischen
Auseinandersetzungen (Stichwort: Minneapolis) könnten sich negativ
ausgewirkt haben. Alles in allem werden die Zahlen aber wohl nicht
in der Lage sein, eine wesentliche Veränderung an den
Zinssenkungserwartungen bezüglich der Fed hervorzurufen. Weiterhin
ist zur Jahresmitte ein Zinsschritt eingepreist und ein weiterer bis
Ende des Jahres, hieß es.
Unternehmensseitig meldete sich zunächst der steirische
Maschinen- und Anlagenbauer Andritz mit den vorläufigen
Geschäftszahlen für das Jahr 2025 zu Wort. Demnach stieg der
Auftragseingang von 8,3 Mrd. auf 8,9 Mrd. Euro, der Umsatz aber sank
um gut 5 Prozent auf 7,9 Mrd. Euro, hieß es in einer Aussendung. Für
heuer erwartet das Unternehmen "eine Projektaktivität auf dem
derzeitigen Niveau" sowie ein Umsatzwachstum auf 8,0 bis 8,3 Mrd.
Euro. Die Andritz-Aktie startet mit 75,90 Euro in den Tag.
Die Erste Group Research berichtet von Mayr-Melnhof, die eine
prognostizierte nicht zahlungswirksame Wertminderung der
Vermögenswerte in der Höhe von 65 bis 75 Millionen Euro für das
Geschäftsjahr 2025 bekannt gegeben haben. Die Analysten betrachten
diese Bekanntgabe "eindeutig als negativ". Der Geschäftsbereich
Board & Paper von Mayr-Melnhof steht seit mehreren Quartalen unter
Druck, belastet durch anhaltende Überkapazitäten, schwache Preise
und wiederkehrende EBIT-Verluste sowohl im Geschäftsjahr 2023 als
auch im Geschäftsjahr 2024. Die Mayr-Melnhof-Aktie startet mit 98,90
Euro in den Wochenausklang.
Am Donnerstag hatte der ATX um 1,93 Prozent schwächer bei
5.637,04 Punkten geschlossen.
Die größten Kursgewinner im prime market am Donnerstag:
Semperit +3,82% 13,06 Euro
EuroTeleSites +2,08% 4,41 Euro
Kapsch TrafficCom +1,71% 5,96 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Donnerstag:
Raiffeisen Bank International -5,16% 41,52 Euro
Verbund -2,94% 59,40 Euro
BAWAG -2,88% 135,10 Euro
rst/spa
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Autor: - APA/rst/spa
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| DAX | 24.721,46 | 230,40 | 0,94% |
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| Nasdaq 100 | 25.075,77 | 527,08 | 2,15% |
| S & P 500 (EOD) | 6.932,30 | 133,90 | 1,97% |
| SMI | 13.503,06 | 37,02 | 0,27% |
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| EUR/Brit. Pfund | 0,8680 | -0,00 | -0,28% |
| Yen/US$ | 0,0064 | 0,00 | -0,19% |
| CHF/US$ | 1,2897 | 0,00 | 0,31% |
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| baha Brent Indication | 68,69 | 0,34 | 0,50% |
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