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| 06.02.2026 10:10:00 |
APA ots news: FMA erklärt: Follow the money - Wieso die Bank wissen
muss woher das Geld stammt
Die Kurzvideoreihe "1 Minute - 1 Begriff" der Finanzmarktaufsicht
(FMA) erläutert, warum Banken oder Versicherungen bei ungewöhnlich
großen Geldeingängen Nachfragen stellen.
Wien (APA-ots) - Ungewöhnlich hohe oder unerwartete Zahlungseingänge
können ein Warnsignal für Geldwäsche sein. Kriminelle versuchen oft,
illegal erwirtschaftete Gelder über gewöhnliche Bankkonten in den
legalen Finanzkreislauf einzuschleusen. Indem Finanzinstitute
prüfen, ob Einnahmen oder Einzahlungen zur finanziellen Situation
der Kund:innen passen und ob deren Herkunft nachvollziehbar ist,
können sie solche Auffälligkeiten frühzeitig erkennen. Diese
Überprüfungen dienen nicht nur der Sicherheit des Finanzsystems,
sondern schützen auch Kund:innen davor, unbeabsichtigt in kriminelle
Aktivitäten verwickelt zu werden.
In ihrem neuen Video aus der Reihe "1 Minute, 1 Begriff" erklärt die
österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA), wieso Banken,
Versicherungen und andere Finanzinstitute gesetzlich dazu
verpflichtet sind, die finanzielle Situation ihrer Kund:innen
nachvollziehen zu können. Sie dürfen nur Gelder annehmen, deren
Herkunft plausibel belegbar ist. Bei Transaktionen, die
außergewöhnlich hoch sind, oder bei einer neuen Geschäftsbeziehung
können Nachweise wie etwa Lohnzettel, Kaufverträge,
Versicherungspolizzen oder Ähnliches vorgelegt werden. Damit sind
die Nachfragen normalerweise rasch erledigt. Wie bei einer
Passkontrolle an der Grenze oder der Sicherheitskontrolle am
Flughafen werden diesen Prüfungen grundsätzlich alle unterworfen -
ohne dass sie deshalb unter Generalverdacht stehen.
Sollten die erforderlichen Informationen zur Mittelherkunft aber
nicht bereitgestellt werden, können Institute verpflichtet sein,
Zahlungen abzulehnen, Geschäftsbeziehungen zu beenden oder sogar
eine Meldung an das Bundeskriminalamt zu erstatten. Diese Vorgaben
schützen vor Missbrauch des Finanzsystems für kriminelle Aktivitäten
wie Betrug, Drogen- oder Menschenhandel sowie
Terrorismusfinanzierung.
In "1 Minute, 1 Begriff" werden wichtige Finanzbegriffe von
Expert:innen der FMA kurz und bündig für alle leicht verständlich
erklärt. Alle Videos dieser Reihe sind auf dem FMA-Instagram-Kanal @
redenwiruebergeld und auf dem YouTube-Kanal der FMA zu finden.
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/694/aom
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OTS0027 2026-02-06/10:05
AXC0084 2026-02-06/10:10
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Autor: - dpa-AFX
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