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| 06.02.2026 19:30:00 |
Gespräche Iran-USA zunächst beendet - Fortsetzung geplant
Maskat/Washington/Teheran - Die indirekten Gespräche zwischen dem
Iran und den USA vom Freitag sind nach iranischen Angaben vorerst
beendet, sollen aber fortgesetzt werden. Die Beratungen seien ein
guter Anfang gewesen und würden weitergehen, sagte der iranische
Außenminister Abbas Araqchi, der federführend an den Gesprächen in
Maskat teilgenommen hatte. Beide Seiten hätten ihre Ansichten durch
den Oman als Vermittler ausgetauscht.
EU will maritime Dienste für Tanker mit Russen-Öl verbieten
Brüssel/EU-weit - Kurz vor dem vierten Jahrestag des russischen
Ukraine-Überfalls hat die EU-Kommission ihren Vorschlag für ein 20.
Sanktionspaket gegen Moskau vorgestellt, mit dem sie die Öleinnahmen
des Kremls weiter reduzieren will. Der Entwurf enthält laut
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ein "umfassendes Verbot
maritimer Dienstleistungen" für Tanker mit russischem Rohöl an Bord.
Damit sind Leistungen wie Versicherungen, Finanzierung,
Zertifizierungen und Hafendienste gemeint.
EU droht TikTok mit Strafe wegen Suchtgefahr
Peking/Brüssel - Die Online-Plattform TikTok verstößt nach den
vorläufigen Ergebnissen einer EU-Untersuchung gegen europäisches
Recht. Das teilte die zuständige EU-Kommission in Brüssel mit.
Konkret geht es dabei um suchtfördernde Mechanismen - zum Beispiel
um stark personalisierte Empfehlungen und das ununterbrochene
automatische Abspielen von Videos. Die Behörde kündigte an, das
bereits eingeleitete Verfahren gegen TikTok weiter voranzutreiben.
Weiterhin Hochwassergefahr in Spanien und Portugal
Madrid/Lissabon - Trotz nachlassender Regenfälle nach dem
Unwetter "Leonardo" bleibt die Lage in Spanien und Portugal
angespannt: Überschwemmungen, Hochwasser führende Flüsse und volle
Stauseen gaben Einwohnern und Behörden am Freitag weiter Anlass zur
Sorge. In der südspanischen Region Andalusien waren noch rund 8.000
Menschen aus ihren Häusern evakuiert, darunter allein 1.500 aus dem
Gebirgsort Grazalema. Und ab Samstag wird in der Region das Tief
"Marta" mit heftigen Regenfällen erwartet.
Granate in Schönheitssalon in Grenoble geworfen
Grenoble - Bei der Explosion einer Granate in einem
Schönheitssalon im Zentrum der ostfranzösischen Stadt Grenoble sind
sechs Menschen leicht verletzt worden, darunter ein fünfjähriges
Kind. Wie die Polizei mitteilte, öffneten am Nachmittag zwei oder
drei Männer die Salontür und warfen die Granate in das Geschäft. Sie
rannten demnach dann davon. Die Verletzungen bei den Opfern waren
Folge der Druckwelle der Explosion, erklärte eine Polizeisprecherin.
Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei entfernt
Washington - Nach einem öffentlichen Aufschrei ist ein Video auf
der Onlineplattform Truth Social von US-Präsident Donald Trump
wieder entfernt worden, in dem der frühere Präsident Barack Obama
und seine Ehefrau Michelle als Affen dargestellt werden. Das Weiße
Haus teilte am Freitag mit, ein Mitarbeiter habe den Beitrag
"irrtümlich veröffentlicht". Politiker der oppositionellen
Demokraten wie auch von Trumps Republikanern hatten den Clip als
"rassistisch" verurteilt.
Schwedischer Soldat beim Eisklettern im Pinzgau verunglückt
Kaprun - Bei einem Unfall während der Ausbildung zum
Heeresbergführer ist am Donnerstagnachmittag in Kaprun (Pinzgau) ein
31-jähriger Schwede ums Leben gekommen. Der Soldat war beim
Eisklettern in Kaprun von einem großen Eiszapfen getroffen worden,
der sich oberhalb gelöst hatte. Seine unverletzt gebliebenen
Kameraden begannen sofort mit Hilfsmaßnahmen, die dann von der
Besatzung des Rettungshubschraubers fortgesetzt wurden. Der Schwede
starb aber noch am Unfallort, so die Polizei.
Matrei-Finanzen: RH-Bericht mit Kritik an Gemeinde und Land
Matrei in Osttirol - Der Rechnungshof hat die Finanzen der 2023
wegen einer starken Verschuldung in die Schlagzeilen geratenen
Marktgemeinde Matrei in Osttirol unter die Lupe genommen. Der
Bericht enthielt deutliche Kritik an der Gemeinde, aber auch Rügen
für das Land. Erstere habe lange über ihre Verhältnisse gelebt und
die Lage verzerrt dargestellt. Seit Ende 2022 habe die materielle
Insolvenz vorgelegen. Das Land habe es verabsäumt, rechtzeitig
einzugreifen. Die Hilfen seien nicht ausreichend.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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