| APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K |
| 08.02.2026 05:30:00 |
Japan wählt Unterhaus - Klarer Sieg für Regierung erwartet
Tokio - Japan wählt am Sonntag ein neues Unterhaus. Letzten
Umfragen zufolge zeichnet sich ein deutlicher Sieg für die
regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) der neuen
nationalkonservativen Partei- und Regierungschefin Sanae Takaichi
ab. Demnach könnte die LDP ihre absolute Mehrheit in der mächtigen
Parlamentskammer zurückerobern. Die seit 1955 fast ununterbrochen
regierende LDP hatte bei den vorherigen Wahlen sowohl im Unterhaus
als auch im Oberhaus die Mehrheit verloren.
Portugal bestimmt in Stichwahl neuen Präsidenten
Lissabon - In Portugal entscheiden die Menschen am Sonntag in
einer Stichwahl, wer neuer Präsident des Landes wird. Der gemäßigte
Sozialist António José Seguro tritt gegen den Rechtspopulisten André
Ventura an. Seguro kam bei der ersten Wahlrunde am 18. Jänner auf
rund 31 Prozent der Stimmen. Ventura, der Chef der rechtsaußen
stehenden Chega-Partei, erreichte 23,5 Prozent.
Gastpatienten: Klage aus Niederösterreich gegen Wien
St. Pölten/Wien - Die vom Land Niederösterreich im
Gastpatienten-Konflikt mit der Stadt Wien für einen Betroffenen
vorbereitete Klage ist beim Landesgericht für Zivilrechtssachen in
der Bundeshauptstadt eingebracht worden, wie am Samstagabend auch
die "Kronen Zeitung" online berichtet hat. Landeshauptfrau Johanna
Mikl-Leitner (ÖVP) hatte den Schritt vor einem Monat angekündigt.
Sturmtief "Marta": Erstes Todesopfer in Portugal
Lissabon/Sevilla - Das neue Sturmtief "Marta" hat in Portugal ein
erstes Todesopfer gefordert. Ein Mitglied des Rettungsdienstes
ertrank laut Zivilschutz am Samstag in einem Fluss im zentralen
Bezirk Portalegre. In Teilen Portugals und in Südspanien lösten die
Behörden die zweithöchste Unwetterwarnstufe aus. Grund waren
Starkregen, Orkanböen und hohe Wellen an den Küsten. "Marta" war in
der Früh auf Portugal getroffen und hatte sich anschließend auf
Spanien (Andalusien/Extremadura) ausgeweitet.
Netanyahu will mit Trump über Iran-Gespräche beraten
Washington/Teheran - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu
will voraussichtlich am Mittwoch in Washington mit US-Präsident
Donald Trump über die laufenden Gespräche mit dem Iran beraten. Das
teilte sein Büro am Samstag auf "X" mit. Netanyahu dürfte dabei auf
eine harte Linie pochen. Trump hatte zuvor erklärt, er sehe "nach
sehr guten Gesprächen" Möglichkeiten für eine Verständigung mit dem
Erzfeind Iran. Dieser scheine "sehr daran interessiert zu sein, ein
Abkommen zu schließen", so Trump.
Ausschreitungen bei Demo gegen Winterspiele in Mailand
Mailand/Cortina d'Ampezzo - Tausende Menschen haben am Tag nach
der Eröffnungsfeier in Mailand gegen die in Norditalien
stattfindenden Olympischen Winterspiele protestiert. Dabei kam es zu
Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, als einige
Teilnehmer Feuerwerkskörper zündeten und Steine auf die
Einsatzkräfte warfen. Die Polizei trieb die Menge mit Wasserwerfern
auseinander. Von friedlichen Demonstranten wurden Umweltaspekte und
die Wohnungsnot in der Finanzmetropole Mailand thematisiert.
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erfolgte automatisch.
red
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