| Wiener Börse - ATX mit Rekordhoch zum Wochenstart / Sentix-Konjunkturindikator stark verbessert - AT&S legt um 3,77 Prozent zu - Auch Bankenwerte gesucht |
| 09.02.2026 18:19:00 |
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Einzelwerte (ab 3. Absatz)
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Der Wiener Aktienmarkt hat sich zum Wochenstart mit
einem neuen Rekordhoch aus dem Handel verabschiedet. Der ATX schloss
am Montag mit einem Plus von 1,55 Prozent auf 5.753,52 Punkte.
Zwischenzeitlich stieg der heimische Leitindex sogar auf 5.760,74
Zähler. Der ATX Prime legte um 1,55 Prozent auf 2.857,28 Einheiten
zu. Auch die europäischen Leitbörsen zeigten sich mit Gewinnen.
In der Eurozone hat sich die Bewertung der konjunkturellen
Entwicklung durch Finanzmarktexperten überraschend stark verbessert.
Der vom Analyseinstitut Sentix erhobene Konjunkturindikator stieg im
Februar um 6 Punkte auf plus 4,2 Punkte, wie Sentix am Montag in
Limburg mitteilte. Analysen hatten nach dem leicht negativen Wert im
Jänner 0,0 Punkte erwartet. Sentix sprach von einem weiteren
Silberstreif am Horizont und urteilte: "Eine Aufschwungphase dürfte
damit begonnen haben.
Gestützt wurde der ATX von AT&S. Der steirische
Halbleiterhersteller legte um 3,77 Prozent zu. Gesucht waren auch
die schwer gewichteten Bankenwerte. Die Raiffeisen Bank
International (RBI) gewann 3 Prozent, die Erste Group 2,24 Prozent
und die BAWAG 1,54 Prozent.
Die Vienna Insurance Group hat über ihre ukrainische Tochter
Kniazha mit Unterstützung der staatlichen
US-Entwicklungsgesellschaft DFC ihr Angebot an Versicherungen gegen
Kriegsrisiken ausgeweitet. Wie die VIG am Montag mitteilte, wurde
dazu ein Rückversicherungsvertrag mit der International Development
Finance Corporation (DFC) geschlossen. Ziel sei es, Sachwerte von
Firmen und Privatleuten gegen die Folgen des Krieges abzusichern.
Die VIG-Aktie stieg um 3,02 Prozent.
Auch die Bauwerte konnten zulegen. Die Porr gewann 2,73 Prozent,
die Strabag 2,44 Prozent.
Andritz verbuchte ein Plus von 2,69 Prozent bei einem Kurs von
72,60 Euro. UBS und Deutsche Bank hatten ihr Kursziel für den
steirischen Anlagenbauer auf 80 bzw. 86 Euro erhöht.
Zu den Gewinnern des Tages im Prime Market gehörten auch RHI
Magnesita (plus 4,29 Prozent) und Zumtobel (3,74 Prozent).
Die Analysten der Berenberg Bank bestätigten ihre Kaufempfehlung
"Buy" und das Kursziel von 250 Euro für die Aktien der heimischen
Do&Co. "Die Positionierung als Premiumanbieter in ihren Endmärkten
hat sich für das Unternehmen bewährt, und wir gehen davon aus, dass
dies auch weiterhin so bleiben wird.", sagte der Analyst Christoph
Greulich. Die Werte von Do&Co fielen allerdings um 2,32 Prozent auf
194 Euro.
Die Analysten der Baader Bank nahmen ihre Empfehlung für die
Aktien des heimischen Automobilzulieferers Polytec deutlich von
"Buy" auf "Sell" zurück. Der zuständige Experte Martin Schnee
errechnete zudem ein Kursziel auf 6-Monatssicht von 2,25 Euro. Die
Polytec-Titel verloren 3,10 Prozent auf 4,07 Euro.
Hinunter ging es auch für Lenzing (minus 1,99 Prozent), Verbund
(minus 1,38 Prozent) und CPI Europe (minus 1,25 Prozent).
rst/ste
ISIN AT0000999982
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Autor: - APA/rst/ste
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