| Aktien Frankfurt: Dax hält sich knapp über 25.000 Punkten |
| 10.02.2026 11:54:00 |
Der Dax hat am Dienstag einen
schwächeren Start abgeschüttelt und sich knapp über 25.000 Punkten
gehalten. Am Vorabend war sie spät mit Rückenwind von den US-Börsen
passiert worden. Vor den am Mittwoch erwarteten US-Arbeitsmarktdaten
prägte Zurückhaltung das Geschehen.
Gegen Mittag stand der deutsche Leitindex prozentual unverändert bei
25.014 Punkten. Eine weitere Annäherung an das Rekordhoch von 25.507
Punkten bleibt damit möglich. Während der MDax mit
31.928 Zählern noch einen knappen Abschlag aufwies, konnte der
Eurozonen-Leitindex EuroStoxx mit einem erneuten
Rekord auf sich aufmerksam machen.
Geht es nach den Chartexperten der UBS, müsste der Dax die Rückkehr
über die Tausenderschwelle bestätigen, indem auch die offene
Kurslücke vom 19. Januar geschlossen wird. Damals hatte der
zwischenzeitlich aufgeflammte Grönland-Streit mit US-Präsident
Donald Trump die Anleger schwer beunruhigt. Um den Weg zum
Januar-Rekord freizumachen, müsste der Dax also auf knapp 25.300
Punkte steigen.
Schon am Nachmittag könnte ein neuer Anstoß dazu aus den USA kommen,
wo Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen anstehen. Von zwei deutschen
Unternehmen mit Zahlenvorlagen kamen derweil keine positiven
Impulse: Teamviewer sackten in Richtung Rekordtief ab
wegen eines vorsichtigen Ausblicks auf 2026. Zuletzt standen die
Titel des Wartungssoftware-Spezialisten mit 5,8 Prozent im Minus.
Die Titel von Tui standen zuletzt mit einem Hoch seit
2023 besser da. Mit einem Abschlag von 5,2 Prozent waren nun aber
Gewinnmitnahmen die Folge. Der operative Gewinn des Reisekonzerns
konnte zwar im ersten Geschäftsquartal gesteigert werden, der Umsatz
aber nicht. Auch die Aussagen zur Buchungsentwicklung für die
wichtige Sommersaison seien mau, hieß es von Händlerseite.
Ansonsten rückten unternehmensseitig einmal mehr Analystenkommentare
in den Mittelpunkt. Gestrichene Kaufempfehlungen gab es von der UBS
für die beiden United-Internet-Töchter 1&1 und Ionos
, deren Papiere mit Rückschlägen von 4,4 respektive
7,5 Prozent auch die Titel des Mutterkonzerns belasteten.
Ein weiterer großer Verlierer waren die Titel von Nordex
, nachdem sich die Citigroup angesichts des jüngst
erreichten Hochs seit 2002 dazu entschlossen hatte, das bisherige
Kaufvotum aufzugeben. Ähnlich ging die Berenberg Bank nach gutem
Lauf bei Eon vor, was die Titel des Energiekonzerns
mit 0,8 Prozent ins Minus drückte.
Optimistischer wird dagegen Goldman für einige zyklisch geprägte
Chemiewerte - mit frischen Kaufempfehlungen, die Evonik
und Symrise mit bis zu 6,3 Prozent ins
Plus hievten. Die Expertin Georgina Fraser gab im Zuge ihrer
Branchenstudie auch ihre bislang negative Haltung zu Lanxess
auf.
Ein "Buy" von Jefferies kam außerdem bei den Aktionären des
Halbleiterausrüsters Aixtron sehr gut an, wie ein
Kurssprung um mehr als acht Prozent zeigt. Die Papiere des
Chipausrüsters seien ein bisher unterschätzter KI-Wert, denen eine
Beschleunigung bevorstehe, lautete das Argument des Experten Om
Bakhda./tih/jha/
ISIN DE0008469008 EU0009658145 DE0008467416
AXC0147 2026-02-10/11:54
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Autor: - dpa-AFX
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