| APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K |
| 10.02.2026 13:30:00 |
Stocker und Babiš einig bei Migration und Wirtschaft
Wien - Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat
Dienstagvormittag den seit einigen Wochen wieder im Amt befindlichen
tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš im Wiener
Bundeskanzleramt empfangen. Beim Antrittsbesuch von Babiš ging es um
Wettbewerbsfähigkeit, illegale Migration und Geopolitik. Stocker
betonte, dass zur Stärkung der Wirtschaft vor allem die
Energiepreise gesenkt werden müssten. Den Kampf gegen illegale
Migration bezeichnete er als "das Bohren harter Bretter".
Österreich hat in Sachen Korruption weiterhin Aufholbedarf
Wien - Nach dem Korruptionsindex von Transparency International
(TI) ist die wahrgenommene Korruption in Österreich 2025 leicht
zurückgegangen. Mit 69 von 100 Punkten landete Österreich immerhin
auf dem 21. Platz nach dem Tiefpunkt mit 67 Punkten und Platz 25 im
Vorjahr. Allerdings zählt Österreich im langjährigen Vergleich
weiterhin zu den Absteigern in Sachen Korruption, eine nachhaltige
Stabilisierung zeichnet sich laut TI nicht ab. Das "sauberste" Land
ist weiterhin Dänemark.
Scheinfirmen kosteten Staat 2025 eine halbe Milliarde Euro
Wien - Scheinfirmen haben der öffentlichen Hand 2025 einen
Schaden von rund 500 Mio. Euro verursacht. Das teilte das
Finanzministerium am Dienstag anlässlich einer Tagung zum Thema
Betrugsbekämpfung mit. Die rechtskräftigen Verurteilungen gegen
Scheinunternehmen haben sich demnach von 2024 auf 2025 mehr als
verdoppelt. Im vergangenen Jahr habe das Amt für Betrugsbekämpfung
(ABB) 411 Fälle abgeschlossen, nach 197 Fällen im Jahr davor.
Evakuierungen nach Fund von Fliegerbombe in Tirol
Hall in Tirol - Eine rund 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe ist
Dienstagvormittag bei Grabungsarbeiten in Hall in Tirol (Bezirk
Innsbruck-Land) gefunden worden. Daraufhin wurde ein Sperrkreis im
Umfang von 200 Metern rund um den Fundort eingerichtet, sagte ein
Polizeisprecher zur APA. Einige hundert Personen aus angrenzenden
Wohnhäusern und Betrieben wurden sicherheitshalber evakuiert. Der
Entminungsdienst wird demnächst an Ort und Stelle erwartet.
EU-Parlament stimmt für sichere Herkunfts- und Drittstaaten
Brüssel/Straßburg - Das EU-Parlament hat am Dienstag in Straßburg
mit deutlicher Mehrheit für die EU-Liste für sichere Herkunftsländer
für Asylsuchende sowie Regelungen zur Einstufung sicherer
Drittstaaten gestimmt. Zwei gewichtige Teile des neuen EU-Asyl- und
Migrationspakts sind damit durchs Parlament. Damit die EU-Gesetze in
Kraft treten können, muss sie noch der Rat der Mitgliedsländer
absegnen. Dies gilt als Formsache. Ziel ist es, die irreguläre
Migration einzudämmen.
Macron will Dialog mit Putin - Kreml ist bereit
Paris - Europa muss auf der Suche nach einer Friedenslösung im
Ukraine-Krieg laut Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wieder
direkt mit Kremlchef Wladimir Putin sprechen. Die Diskussionen mit
Russland könne Europa nicht an die Amerikaner delegieren, sagte
Macron in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit mehreren
europäischen Zeitungen, darunter die "Süddeutsche Zeitung" und "Le
Monde". Russland ist bereit zur Wiederaufnahme des Dialogs mit
Frankreich auf Präsidentenebene.
Regierung will Budget-Doppelbeschluss noch vor dem Sommer
Wien - Die Bundesregierung möchte das geplante Doppelbudget für
2027/28 noch vor dem Sommer im Parlament beschließen. Entsprechende
Überlegungen wurden der APA am Dienstag im Finanzministerium
bestätigt. Man sei dazu mit den Parlamentsklubs in Kontakt. Der
Termin für die Budgetrede von Finanzminister Markus Marterbauer
(SPÖ) ist eigentlich erst für 14. Oktober festgelegt. Eine Änderung
des Fahrplans müsste in der Präsidialkonferenz des Nationalrats
beschlossen werden.
AMS verhängte 2025 über 162.000 Sperren
Wien - Das Arbeitsmarktservice (AMS) hat im Jahr 2025 insgesamt
162.391 Mal das Arbeitslosengeld oder die Notstandshilfe
vorübergehend gesperrt. Das entspricht etwa dem Niveau des Jahres
2024. Der Wiener AMS-Landesgeschäftsführer Winfried Göschl wünscht
sich bei Härtefällen gänzlicher Arbeitsunwilligkeit eine strengere
Handhabe, wie die "Presse" am Dienstag berichtet.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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