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| 10.02.2026 15:30:00 |
Stocker und Babiš einig bei Migration und Wirtschaft
Wien - Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat
Dienstagvormittag den seit einigen Wochen wieder im Amt befindlichen
tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš im Wiener
Bundeskanzleramt empfangen. Beim Antrittsbesuch von Babiš ging es um
Wettbewerbsfähigkeit, illegale Migration und Geopolitik. Stocker
betonte, dass zur Stärkung der Wirtschaft vor allem die
Energiepreise gesenkt werden müssten. Den Kampf gegen illegale
Migration bezeichnete er als "das Bohren harter Bretter".
EU-Parlament beschließt Klimaziel für 2040
Straßburg - Das EU-Parlament hat am Dienstag in Straßburg mit
deutlicher Mehrheit für die Änderung des EU-Klimagesetzes gestimmt.
Der Rat der 27 EU-Länder muss noch zustimmen, dies gilt aber als
Formalie. Bis 2040 soll der Treibhausgas-Ausstoß um 90 Prozent im
Vergleich zu 1990 reduziert werden, um bis 2050 eine klimaneutrale
EU zu erreichen. Fünf Prozentpunkte der Reduktion sollen nach Wunsch
der EU-Staaten ab 2036 durch CO2-Zertifikate aus dem Ausland
erreicht werden dürfen.
EU-Parlament stimmt für sichere Herkunfts- und Drittstaaten
Brüssel/Straßburg - Das EU-Parlament hat am Dienstag in Straßburg
mit deutlicher Mehrheit für die EU-Liste für sichere Herkunftsländer
für Asylsuchende sowie Regelungen zur Einstufung sicherer
Drittstaaten gestimmt. Zwei gewichtige Teile des neuen EU-Asyl- und
Migrationspakts sind damit durchs Parlament. Damit die EU-Gesetze in
Kraft treten können, muss sie noch der Rat der Mitgliedsländer
absegnen. Dies gilt als Formsache. Ziel ist es, die irreguläre
Migration einzudämmen.
Macron will Dialog mit Putin - Kreml ist bereit
Paris - Europa muss auf der Suche nach einer Friedenslösung im
Ukraine-Krieg laut Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wieder
direkt mit Kremlchef Wladimir Putin sprechen. Die Diskussionen mit
Russland könne Europa nicht an die Amerikaner delegieren, sagte
Macron in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit mehreren
europäischen Zeitungen, darunter die "Süddeutsche Zeitung" und "Le
Monde". Russland ist bereit zur Wiederaufnahme des Dialogs mit
Frankreich auf Präsidentenebene.
125-Kilo-Fliegerbombe in Tirol entschärft
Hall in Tirol - Eine rund 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe ist
Dienstagvormittag bei Grabungsarbeiten in Hall in Tirol (Bezirk
Innsbruck-Land) gefunden worden. Der Entminungsdienst des
Bundesheeres rückte aus Linz an und entschärfte das Kriegsrelikt
gegen 14.00 Uhr. Zuvor war ein Sperrkreis im Umfang von 200 Metern
eingerichtet und einige hundert Personen aus umliegenden Wohnhäusern
und Betrieben sicherheitshalber evakuiert worden, sagte ein
Polizeisprecher zur APA.
Scheinfirmen kosteten Staat 2025 eine halbe Milliarde Euro
Wien - Scheinfirmen haben der öffentlichen Hand 2025 einen
Schaden von rund 500 Mio. Euro verursacht. Das teilte das
Finanzministerium am Dienstag anlässlich einer Tagung zum Thema
Betrugsbekämpfung mit. Die rechtskräftigen Verurteilungen gegen
Scheinunternehmen haben sich demnach von 2024 auf 2025 mehr als
verdoppelt. Im vergangenen Jahr habe das Amt für Betrugsbekämpfung
(ABB) 411 Fälle abgeschlossen, nach 197 Fällen im Jahr davor.
Ministerium bereitet Pilot zu sechsjähriger Volksschule vor
Wien - Im Bildungsministerium laufen Vorarbeiten für
Pilotprojekte zu einer Verlängerung der Volksschule auf sechs Jahre.
Im Regierungsprogramm hat sich die schwarz-rot-pinke Koalition
vorgenommen, "Modellregionen für die Gemeinsame Schule der Zehn- bis
12- bzw. 14-Jährigen" zu erleichtern. In Wien stehe man dafür
bereit, hatte Wiens Bildungsstadträtin Bettina Emmerling am Montag
im ORF erklärt. Von Bildungsminister Christoph Wiederkehr (beide
NEOS) kommt Unterstützung.
Mercosur: EU-Parlament für agrarische Schutzklauseln
Straßburg - Das Europäische Parlament hat am Dienstag in
Straßburg zusätzlichen Schutzklauseln für landwirtschaftliche
Produkte im Mercosur-Abkommen zugestimmt. Die Abgeordneten folgten
damit dem Vorschlag der EU-Kommission, laut dem die Europäische
Union Zollvergünstigungen für landwirtschaftliche Erzeugnisse, wie
Rindfleisch und Geflügel, aus Argentinien, Brasilien, Paraguay und
Uruguay vorübergehend aussetzen kann, sollten diese Importe
EU-Produzenten schaden.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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