| ROUNDUP: Bierbrauer Heineken streicht bis zu 6.000 Stellen |
| 11.02.2026 15:56:00 |
Der niederländische Bierbrauer Heineken
will in den nächsten zwei Jahren 5.000 bis 6.000
Arbeitsplätze streichen. Die Kosten müssten weiter gesenkt werden,
kündigte das Unternehmen in Amsterdam an.
Der Brauer leidet seit längerem unter weltweit sinkenden
Bierverkäufen. Im vergangenen Jahr wurde rund 1,2 Prozent weniger
Bier verkauft. Vor allem der Verkauf in Nord- und Südamerika sowie
Europa steht nach Angaben des Unternehmens unter Druck. 2025 wurde
ein Umsatz von rund 34,2 Milliarden Euro und ein Gewinn von rund 1,9
Milliarden Euro erzielt.
Weltweit 87.000 Beschäftigte
Weltweit arbeiten rund 87.000 Menschen bei Heineken. Das Unternehmen
ist in 190 Ländern aktiv.
Heineken will nun auf weitere Digitalisierung und den Einsatz von KI
etwa beim Marketing setzen. Auch sollen einige Brauereien gestrichen
werden. Welche Länder vom Stellenabbau betroffen werden, sagte das
Unternehmen noch nicht.
Heineken will nach eigenen Angaben jährlich 400 bis 500 Millionen
Euro sparen. Bereits im Oktober hatte Heineken Umstrukturierungen
angekündigt, um rund zwei Milliarden Euro einzusparen. Am Hauptsitz
in Amsterdam sollen den Angaben zufolge rund 400 Stellen gestrichen
werden.
In Deutschland nur wenige Beschäftigte
Heineken hat in Deutschland keine eigenen Brauaktivitäten. Die
Tochter Heineken Deutschland GmbH vertreibt sieben Biermarken wie
Heineken, Desperados und Gösser. Dieses Bier wird in
Heineken-Brauereien außerhalb Deutschlands gebraut. Ergänzt wird das
Angebot durch Cider-Spezialitäten und Fassbierspezialitäten. Die
Heineken Deutschland GmbH beschäftigt aktuell ungefähr 180
Mitarbeiter, wie der Konzern ergänzend mitteilte. Zahlen und Angaben
zur Geschäftsentwicklung in Deutschland machte er nicht.
Nach Einschätzung des Getränkemarktfachmagazins "Inside" hat
Heineken in Deutschland 2025 nach einem Aufwärtstrend einen
Rückschlag erlitten. Die Marken Heineken und Gösser hätten etwa 15
Prozent Absatz in Deutschland verloren, heißt es in einem
"Inside"-Bericht. Als einen Faktor sieht dabei das Magazin
Preiserhöhungen. Der Absatz der Heineken Deutschland GmbH sei auf
unter 1,5 Millionen Hektoliter gesunken. Heineken kommentierte das
nicht./ab/DP/jha
ISIN NL0000009165
AXC0223 2026-02-11/15:56
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Autor: - dpa-AFX
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