| Regierung offen für Emirates-Lizenz am BER |
| 11.02.2026 18:02:00 |
Die Bundesregierung zeigt sich offen
für Start- und Landemöglichkeiten für die Fluggesellschaft Emirates
am Hauptstadtflughafen BER. "Die Vereinigten Arabischen Emirate
wünschen sich einen Ausbau der Verbindungen von und nach
Deutschland, weshalb auch das Thema Landerechte - neben vielen
anderen Themen - angesprochen wurde", teilte ein Regierungssprecher
auf Anfrage mit. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) war kürzlich im
Rahmen einer Reise durch die Golfregion zu Besuch in dem Land.
Die Regierung arbeite demnach intensiv daran, die Möglichkeiten
internationaler Flugverbindungen von und nach Deutschland zu
erweitern. Eine Entscheidung in der Frage ist bislang aber noch
offen. Zuvor hatte die "Zeit" darüber berichtet.
Das Thema Fluglizenzen für Emirates am BER ist seit Jahren ein
Streitthema. Die Fluglinie darf unter bisherigen Regeln maximal vier
deutsche Flughäfen bedienen: Frankfurt, München, Düsseldorf und
Hamburg. Einen dieser Standorte zugunsten von Berlin aufzugeben, kam
für das Unternehmen bisher nicht infrage.
Mehr Langstreckenverbindungen am BER
Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) unter Chefin
Aletta von Massenbach sowie die beiden beteiligten Bundesländer
fordern deshalb schon lange eine zusätzliche Lizenz, um mehr
Langstreckenverbindungen am BER anbieten zu können.
Entsprechend positiv reagierten nun die Regierungschefs von Berlin
und Brandenburg, Kai Wegner (CDU) und Dietmar Woidke (SPD), auf die
Bereitschaft der Bundesregierung, über die Frage zu verhandeln.
"Die Menschen und Unternehmen in der Hauptstadtregion erwarten, dass
es mehr Direktverbindungen ohne unnötige und ökologisch fragwürdige
Umstiege an anderen europäischen oder deutschen Flughäfen gibt",
teilten sie in einer gemeinsamen Erklärung mit. "Eine
Direktverbindung in eine wichtige globale Wachstumsregion stärkt
ganz Ostdeutschland als Wirtschaftsstandort, wird mehr Investitionen
in die Region bringen und neue Arbeitsplätze schaffen."
Der Emirates-Wettbewerber Lufthansa lehnt eine weitere Lizenz für
den Konkurrenten in Deutschland hingegen strikt ab./vr/DP/jha
AXC0266 2026-02-11/18:02
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Autor: - dpa-AFX
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