| Devisen: Euro bewegt sich zum US-Dollar kaum |
| 12.02.2026 16:29:00 |
Der Eurokurs hat sich am
Donnerstag zum US-Dollar kaum bewegt. Die europäische
Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,1881 US-Dollar. Sie
bewegte sich so auf dem Niveau aus dem frühen Handel. Die
Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1874
(Mittwoch: 1,1900) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8421
(0,8403) Euro.
In den USA waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der
vergangenen Woche zwar gesunken. Analysten hatten jedoch einen
deutlicheren Rückgang erwartet. Am Mittwoch hatte der überraschend
starke US-Arbeitsmarktbericht für Januar die Zinssenkungserwartungen
in den USA noch gedämpft und so den Euro leicht belastet.
Anleger blickten nun auf den Freitag. Dann werden Inflationsdaten
aus den USA erwartet, die ebenfalls Hinweise auf den weiteren
geldpolitischen Kurs der Notenbank Fed liefern dürften. Analysten
erwarten einen Rückgang der Teuerung im Jahresvergleich auf 2,5
Prozent. Damit würde sich die Inflation der Zielmarke der
US-Währungshüter von 2 Prozent annähern.
Das britische Pfund wurde durch Wachstumszahlen aus Großbritannien
nicht belastet. Die dortige Wirtschaft ist zwar auch im Herbst
überraschend kaum gewachsen. Volkswirt Rob Wood von Pantheon
Macroeconomics hob aber das leichte Wachstum des
Bruttoinlandsprodukts im Dezember positiv hervor. Dies sei nach
einem starken Anstieg im November ein ordentliches Ergebnis und
zeuge angesichts der enormen wirtschaftspolitischen Unsicherheit
wegen des Haushaltsplans der Labour-Regierung und der Ärzte-Streiks
im Dezember von einer bemerkenswert widerstandsfähigen Wirtschaft.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für
einen Euro auf 0,87110 (0,86990) britische Pfund, 182,52 (182,79)
japanische Yen und 0,9142 (0,9136) Schweizer Franken fest. Die
Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 5.062 Dollar. Das
waren etwa 22 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he
ISIN EU0009652759
AXC0261 2026-02-12/16:29
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Autor: - dpa-AFX
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