| Pistorius: Eurofighter für Arktis-Mission sind unterwegs |
| 13.02.2026 14:17:00 |
Die Bundeswehr hat ihre Beteiligung an dem neuen
Arktis-Einsatz "Arctic Sentry" begonnen. Die der Nato dafür
zugesagten Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter seien zusammen mit
einem Airbus A400M mit Kurs auf Island gestartet, sagte
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) auf der Münchner
Sicherheitskonferenz (MSC). Zudem werde Deutschland vom 1. März an
einen Verbindungsoffizier der Bundeswehr im Joint Nordic Command in
Nuuk auf Grönland haben.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums starteten gegen Mittag
vier Eurofighter vom Luftwaffengeschwader in Neuburg an der Donau.
Für die Luftbetankung ist demnach ein Transportflugzeug vom Typ
A400M aus dem niedersächsischen Wunstorf auf dem Weg. Der Einsatz
soll auch zur weiteren Entschärfung des von US-Präsident Donald
Trump angezettelten Konflikts um Grönland beitragen.
Pistorius betonte in München: "Wir haben einiges für die
Nordwestflanke der Nato zu bieten." Er nannte Seefernaufklärer vom
Typ P-8 Poseidon, U-Boote, Fregatten, Eurofighter und die
Fähigkeiten zur Luftbetankung.
Es gehe darum, Präsenz zu zeigen, zu überwachen und einzuschätzen,
welche Maßnahmen daraus abgeleitet werden müssen. "Die russische
Nordmeerflotte ist hochaktiv in der Arktis mit atomgetriebenen
U-Booten, mit ihrer Flotte. Das ist eine sehr, sehr starke
militärische maritime Macht, über die wir dort reden", sagte
Pistorius. Wer nicht wolle, dass dort Meerespassagen von anderen
beherrscht würden oder Claims abgesteckt werden, müsse dort Präsenz
zeigen.
Nato-Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich hatte den Start des
Einsatzes angekündigt. Ziel sei es, eines der strategisch
bedeutendsten und zugleich klimatisch herausforderndsten Gebiete
abzusichern, erklärte der US-General./cn/DP/mis
AXC0165 2026-02-13/14:17
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Autor: - dpa-AFX
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