| US-Gouverneur Newsom: Trumps Zeit geht vorbei |
| 13.02.2026 18:31:00 |
Der demokratische Gouverneur Kaliforniens, Gavin
Newsom, hat US-Präsident Donald Trump auf der Münchner
Sicherheitskonferenz harsch attackiert. Er rief dazu auf, Trump
endlich etwas entgegenzusetzen - rief aber auch zu Geduld auf:
"Donald Trump ist vorübergehend. Er wird in drei Jahren weg sein",
sagte Newsom in einer Diskussion über Klimapolitik auf der Münchner
Sicherheitskonferenz. Die Klimapolitik der aktuellen US-Regierung
werde deshalb nur von vorübergehender Natur sein.
Newsom kritisierte mit Blick auf den Umwelt- und Klimaschutz, noch
nie in der Geschichte der USA habe es einen destruktiveren
Präsidenten gegeben als den jetzigen Amtsinhaber. "Donald Trump
versucht, die Uhr zurückzudrehen." Trump wolle zurück ins 19.
Jahrhundert, er wolle alle Regulierungen der Klimapolitik
abschaffen.
Newsom erinnerte daran, dass Menschen unter schlechter Luft litten,
unter mehr Waldbränden und mehr Überschwemmungen. Man sehe immer
wieder schlimme Verwüstungen. Klimarisiken seien deshalb auch
finanzielle Risiken, mahnte er.
Newsom: Trump etwas entgegensetzen
Wie schon bei einem Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos rief
Newsom dazu auf, Trump endlich etwas entgegenzusetzen. Man müsse
Trump zur Rede stellen. "Wir müssen aufstehen, Unternehmensführer
müssen aufstehen, die Menschen müssen aufstehen." Er warf Trump
dabei auch rassistische Posts in sozialen Medien vor. "Und das ist
der Präsident der Vereinigten Staaten."
Schon in Davos hatte sich Newsom über eine aus seiner Sicht
verbreitete unterwürfige Haltung gegenüber Trump beklagt, auch von
Europas Regierungschefs. "Es ist Zeit, ernst zu machen und mit der
Komplizenschaft Schluss zu machen. Es ist Zeit, aufzustehen,
standhaft zu sein und Rückgrat zu zeigen", sagte er dort.
Newsom gilt als möglicher Präsidentschaftskandidat der
oppositionellen Demokratischen Partei 2028. Auch Bundeskanzler
Friedrich Merz wollte sich in München mit dem 58-Jährigen treffen -
was dem Team Trump nicht gefallen dürfte./ctt/DP/stw
AXC0246 2026-02-13/18:31
|
Autor: - dpa-AFX
|
| Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. |
|
|
| DAX | 24.914,88 | 62,19 | 0,25% |
| TecDax | 3.655,33 | 46,81 | 1,30% |
| MDAX | 31.299,04 | 185,34 | 0,60% |
| Dow Jones (EOD) | 49.451,98 | -669,42 | -1,34% |
| Nasdaq 100 | 24.853,92 | 166,31 | 0,67% |
| S & P 500 (EOD) | 6.832,76 | -108,71 | -1,57% |
| SMI | 13.600,67 | 70,75 | 0,52% |
|
| EUR/US$ | 1,1866 | -0,00 | -0,04% |
| EUR/Yen | 181,3203 | 0,01 | 0,00% |
| EUR/CHF | 0,9117 | -0,00 | -0,17% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8698 | -0,00 | -0,19% |
| Yen/US$ | 0,0065 | 0,00 | -0,02% |
| CHF/US$ | 1,3015 | 0,00 | 0,15% |
|
| baha Brent Indication | 68,00 | -0,09 | -0,12% |
| Gold | 4.998,15 | -45,32 | -0,90% |
| Silber | 77,38 | -6,14 | -7,35% |
| Platin | 2.037,71 | -81,59 | -3,85% |
| |
|
|