| ROUNDUP: Bankschließfächer in Niedersachsen aufgebrochen |
| 13.02.2026 22:32:00 |
Erneut sind im Keller einer Bankfiliale
Schließfächer aufgebrochen worden - diesmal in Stuhr bei Bremen.
"Zur Beute können derzeit noch keine Angaben gemacht werden", teilte
die Polizei in Diepholz am Abend mit. Bisher gebe es keine Spur von
den Tätern.
Ende Dezember waren im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen
Einbrecher durch ein Bohrloch in den Tresorraum der dortigen
Sparkasse gelangt. Sie brachen mehr als 3.000 Schließfächer auf und
flohen mit Gold, Bargeld und anderen Wertsachen in Millionenhöhe.
Die Einbrecher in Stuhr brachen laut Polizei am Freitag in der
Mittagspause der Bank über einen Lichtschacht in den Keller ein.
Dort hätten sie mehrere Türen aufgebrochen, um zu den Schließfächern
zu gelangen. Wie viele Schließfächer es in der betroffenen
Volksbank-Filiale gebe und wie viele davon aufgebrochen worden
seien, sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher am Abend.
Mitarbeiter klagten über Übelkeit
Aufgefallen sei der Einbruch, weil Mitarbeiter der Bankfiliale
plötzlich über Unwohlsein und Übelkeit geklagt hätten. Der Grund
dafür sei eine unbekannte Flüssigkeit gewesen, die die Täter im
Keller versprüht hätten. Sie habe sich unter anderem auf Türklinken
befunden. Worum es sich dabei handelte und wozu die Einbrecher die
Flüssigkeit genutzt hätten, sei noch unklar, sagte der
Polizeisprecher.
Nachdem die Bankmitarbeiter über Übelkeit geklagt hätten, hätten
Kollegen sofort den Rettungsdienst alarmiert und sämtliche
Mitarbeiter aus dem Haus geholt. Der Grund für das Unwohlsein habe
sich dann erst später gezeigt, erläuterte der Polizeisprecher.
Feuerwehr rückt aus
Die Gemeindefeuerwehr sei ausgerückt und habe den Bereich um die
betroffene Filiale weiträumig abgesperrt. Auch ein ABC-Zug sei im
Einsatz gewesen, berichtete die "Kreiszeitung" in Syke.
"Die Feuerwehr stellte bei der Überprüfung der Räumlichkeiten unter
Atemschutz keine erhöhten Messwerte fest", hieß es von der Polizei.
Zwei Mitarbeiter der Bank seien vom Rettungsdienst versorgt worden,
sie seien aber nicht verletzt gewesen.
"Soviel Zeit können die Täter nicht gehabt haben"
Die Bankfiliale liegt an einer belebten Straße in der Nähe des
Rathauses der Kleinstadt Stuhr. Ob es dort eine Kameraüberwachung im
und um das Gebäude gebe, werde nun ermittelt. Auch sei noch unklar,
wie viele Täter aktiv gewesen seien und wie sie geflüchtet seien.
Zu der Bank sagte der Polizeisprecher, es handele sich um eine eher
kleine Filiale. Zum Zeitpunkt des Einbruchs sei die Bank wegen
Mittagspause geschlossen gewesen, bevor sie am Nachmittag wieder
geöffnet habe. "Soviel Zeit können die Täter nicht gehabt haben",
sagte der Polizeisprecher./sto/DP/he
AXC0270 2026-02-13/22:32
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Autor: - dpa-AFX
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