| Klingbeil will klare Regeln bei sozialen Medien für Kinder |
| 14.02.2026 11:24:00 |
SPD-Chef Lars Klingbeil spricht sich
für eine stärkere Regulierung der sozialen Medien für Kinder und
Jugendliche aus. "Vor ein paar Jahren hätte ich jede Beschränkung
abgelehnt, heute sehe ich das anders und glaube, wir kommen an
klaren Regeln und Einschränkungen nicht mehr vorbei", sagte der
Vizekanzler der "Rheinpfalz".
Soziale Medien prägten das Aufwachsen massiv. "Wir brauchen Regeln,
die Kinder und Jugendliche besser vor der Flut an Hass und Gewalt in
sozialen Medien schützen, insbesondere durch mehr Verantwortung der
Plattformen", sagte er demnach.
Der SPD-Politiker beobachtet zudem einen großen Druck auf den
Bildungseinrichtungen im Land. "Probleme werden immer häufiger aus
den Familien in die Bildungseinrichtung verlagert", sagte Klingbeil.
Klingbeil findet härteres Durchgreifen an Schulen gut
"Viele Kinder wachsen in unsicheren Zeiten auf, Krieg in Europa,
Inflation, die Sorge um den Arbeitsplatz - all das bringt Sorgen und
Verunsicherung in die Familien. Und das landet irgendwann auch in
der Kita oder im Klassenzimmer."
Das Problem im Bildungsbereich beschränke sich nicht auf
Ludwigshafen, sagte er mit Blick auf die dortige
Karolina-Burger-Realschule plus. Die Schule ist wegen Gewalt
wiederholt in die Schlagzeilen geraten. Zuletzt gab es mehrere
Reizgas-Vorfälle. Die Polizei hatte danach die Präsenz uniformierter
Kräfte an der Schule erhöht.
Ausdrücklich begrüßt Klingbeil die Bereitschaft des
rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer
(SPD), "hart durchzugreifen", wenn es Gewalt an Schulen gebe. "Der
Staat muss sich kümmern, er muss aber auch klare Kante zeigen",
sagte Klingbeil./rtt/DP/zb
ISIN US30303M1027 US02079K1079
AXC0031 2026-02-14/11:24
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Autor: - dpa-AFX
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