| Verzögerte Sanierung - Bahn sorgt für Ärger bei Ländern |
| 17.02.2026 12:56:00 |
Die länger dauernde Sperrung der Bahnstrecke
Hamburg-Berlin sorgt für Unmut und Empörung in den betroffenen
Bundesländern. Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommerns fühlt
sich von der Deutschen Bahn getäuscht. Wirtschaftsminister Wolfgang
Blank (parteilos) teilte mit, erst vor wenigen Tagen hätten
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und er die Bahnchefin
Evelyn Palla getroffen. "Die Ministerpräsidentin hat ausdrücklich
gefragt, ob es bei der Eröffnung bleibt. Da gab es kein Wort von der
Bahn zur Verzögerung."
"Genau das ist das Problem der Deutschen Bahn: Dass die Bürgerinnen
und Bürger sich einfach nicht darauf verlassen können", betonte der
Minister.
Auch aus Brandenburg kam Kritik. Es sei absolut unverständlich, dass
das Unternehmen nun bis Mitte März brauche, um überhaupt einen neuen
Zeitplan auf den Weg zu bringen, teilte Landesverkehrsminister
Detlev Tabbert (parteilos) mit. "Also so geht es bei allem
Verständnis nicht", sagte er. "Wir haben jedes Jahr Winter."
Verzögerung überraschend verkündet
Die Deutsche Bahn hatte am Vortag überraschend mitgeteilt, die
Strecke könne nicht wie geplant bis Ende April fertiggestellt
werden. Wegen des Winterwetters brauche man mehr Zeit. Seit sechs
Wochen seien die Arbeiten auf der Strecke in Verzug, weil Frost und
Schnee vor allem die Kabeltiefbauarbeiten für die Signal- und
Stellwerksanlagen nahezu unmöglich machten.
Schwierig gestalten sich aufgrund der Kälte auch Arbeiten an den
Oberleitungen, erläuterte die Bahn. Diese hätten bereits im Januar
erfolgen sollen, was aufgrund der Witterung aber nicht möglich
gewesen sei.
Wie lange sich die Inbetriebnahme der Strecke verzögert, blieb
offen. Am 13. März will der Konzern einen neuen Zeitplan vorstellen.
Die Bahnstrecke Hamburg-Berlin ist seit Anfang Augst 2025 für die
Sanierung gesperrt - zunächst war mit neun Monaten Bauzeit geplant
worden. Die 280 Kilometer lange Strecke führt durch fünf
Bundesländer und ist eine der wichtigsten Pendlerstrecken in
Deutschland mit täglich rund 30.000 Fahrgästen im Fernverkehr und
insgesamt 470 Zügen pro Tag./ili/DP/jha
AXC0128 2026-02-17/12:56
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Autor: - dpa-AFX
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